Im April und Mai 2002 wurden an der Nordseite der Roseninsel Tauchuntersuchungen an der so genannten unteren Brücke durchgeführt. Eine zweite Anlage, die obere Brücke, führt vom Festland zur südwestlichen Inselspitze. Seit über 200 Jahren mutmaßt man über das Alter und die Funktion dieser Pfahlstellungen. Beide Brücken sollen der Sage nach im 30jährigen Krieg zerstört worden sein. Die früheste Erwähnung zweier Brücken zur Roseninsel (Wörth) stammt aus dem 16. Jahrhundert. Im Jahr 1545 erhält ein gewisser Jakob Rosenbusch die Insel Wörth als Ritterlehen samt dazugehörigem Fischwasser zwischen den zwei Brücken, welche vom Lande auf die Insel führen. Das Zitat aus der Urkunde ist dem Stammbuch von Possenhofen, der Insel Wörth und Garatshausen am Würmsee (1854) entnommen, in welchem Freiherr Karl von Leoprechting die Besitzfolge der Roseninsel ausführlich dargelegt hat. Leoprechting, der sich auf Abschriften alter Kaufbriefe stützt, zitiert aus einer weiteren Original-Handschrift, diesmal über einen Besitzerwechsel vom Ende des 17. Jahrhunderts, bei dem der Wert der Insel und des Fischwassers bemessen wird: "Fürs ander das Vischwasser zwischen beeden Brückhen, welches das Beste Stückh ist, unnd Jedes Jahr zum wenigisten von der Fischerey zu nutzen ist. 110. Fl".
Der Starnberger Landrichter Sigmund von Schab, der im Rahmen seiner archäologischen Ausgrabungen an der Roseninsel erstmals eine Vermessung der Brücken durchführte, gibt in seinem 1877 erschienenen Aufsatz "Die Pfahlbauten im Würmsee" weitere schriftliche Belege an, darunter eine Seeordnung von 1643. Ausserdem schreibt Schab, dass die Fischer an der unteren Brücke immer wieder Brückenpfähle abgestemmt hätten, da sie die Schifffahrt behinderten. Die obere Brücke gehöre, so Schab, sicher nicht der vorhistorischen Zeit an, die untere Brücke vielleicht.
Die taucharchäologische Kampagne 2002 verfolgte zwei Ziele:
1. Die vollständige Dokumentation der oberflächenlichsichtbaren Hölzer.
2. Die Entnahme von Proben zur Datierung der Anlage.
Zunächst wurden die Pfähle (301 Stück, Eichen, Tannen, Fischten) und liegende Hölzer (102 Stück) nummeriert, detailliert vermessen und beschrieben. Die Einmessung der kompletten Pfahlstellung erfolgte durch die Münchner Grabungsfirma ARDI GbR mittels Totalstation. Von 15 Eichenpfählen wurden Bohrkerne entnommen, aus denen sich eine 64jährige Mittelkurve erstellen ließ. Die Jahrringanalyse im Dendrolabor des BLfD, Thierhaupten, ergab eine Datierung um das Jahr 1340 n. Chr. Das Ergebnis korrespondiert mit dem Befund einer Sondagegrabung des Denkmalamtes auf der Roseninsel im Jahre 1997.
Der Befund an der unteren Brücke stellt sich nach visueller Vor-Ort-Analyse und der Interpretation des Pfahlplans folgendermaßen dar: vom Nordufer der Roseninsel erstreckt sich eine bewuchsfreie Untiefe rund 400 m zungenartig nach Norden. Auf ihr verläuft die untere Brücke etwa 250 m in Richtung Nordnordwest. Sie endet an einer steilen Hangkante, an welcher der Seegrund von 2 m auf über 7 m abfällt und zwischen Untiefe und Festland einen Kanal bildet, der durch glaziales Geschiebe entstanden sein dürfte. Der Erhaltungszustand der Pfähle ist sehr unterschiedlich. Im Flachwasserbereich (Wassertiefe ca. 0,8 m) sind sie bis auf einige Ausnahmen aufgrund des Wellenschlags bis auf das Seegrundniveau aberodiert. Im tieferen Bereich (ca. 18 m) sind sie besser erhalten, teilweise bis auf eine Länge von 40 cm. Die Pfahlreihe unterteilt sich in zwei Abschnitte. Auf der ersten 50 m vom Inselufer aus nordwärts ist sie durch relativ schmale und mehr oder weniger regelmäßige Pfahlsetzungen gekennzeichnet. Man erkennt hier eine klare Doppelreihe. Auf diesen Bereich konzentrieren sich zudem die liegenden Hölzer und die dickeren Hartholzpfosten. Bei diesem Abschnitt dürfte es sich tatsächlich um eine Steg- oder Brückenkonstruktion gehandelt haben. Etwa 50 m vom Inselufer entfernt beginnen die ersten Pfahlgruppen. Meist handelt es sich um Pfosten mit einem Durchmesser zwischen 15 und 20 cm, die in Gruppen von zwei bis vier beieinander stehen. Einzelne Pfosten gibt es nach wie vor. Nach Norden hin wird das Bild immer diffuser. Die Pfähle stehen unregelmäßiger und sind insgesamt dünner. Manche haben nur noch einen Durchmesser von 5 cm und bestehen aus Weichholz. Kleinere Hölzer, die am Nordende westlich der unteren Brücke liegen, dürften nicht mehr unmittelbar zur Anlage gehören.
Auffallend ist die starke Verkippung der Pfähle. Es herrscht aber keine einheitliche Richtung vor, wobei Nordsüd mit 72 Prozent dominiert. Auch sind die Pfähle einer Gruppe niemals in dieselbe Richtung verkippt. Zum Teil überkreuzen sie sich sogar. Es konnte nicht geklärt werden, ob sie absichtlich verkippt wurden oder ob ihre Schrägstellung beispielsweise aufgrund von Eisaktivität oder gescheiterten Versuchen, die Pfähle zu ziehen, zu Stande kam.
Bei den liegenden Hölzern wurde beobachtet, dass im schmalen Abschnitt der unteren Brücke gelegentlich bis zu vier gesägte Planken senkrecht nebeneinander in den Seegrund eingerammt wurden. Diese Konstruktionen liegen meist in der Mitte der Doppelreihe und sind, wie die Brücke , nordsüdlich ausgerichtet. Ihre Länge beträgt maximal 4 m. Eine Datierung sowie eine Zuordnung zu möglichen Brückenaufbauten wie Bohlenbelag oder Geländer war nicht möglich. Aufschlüsse hierzu könnte eine Bergung der Hölzer bringen.
Eigentümlich mutet die Streckenführung der unteren Brücke an. Warum wählte man nicht die kürzeste Entfernung zwischen Insel und Festland? Der Anfangspunkt auf der Insel dürfte in Beziehung zur Inselkirche stehen. Die nachweisbare Pfahlstellung endet an der nördlichen Hangkante zum Kanal. Ist es möglich, dass die Pfahlreihe einst bis zum Festland reichte und sämtliche Pfähle im tiefen Wasser, beispielsweise wegen der Dampfschifffahrt, gezogen wurden? Oder standen den Brückenbauern im 14. Jahrhundert keine Pfähle in der erforderlichen Länge (mindestens 10 m) zur Verfügung, so dass man sich zur Überbrückung des tieferen Gewässerabschnitts mit einer Bootsbrücke behalf? Auch in der Verlängerung zum Ufer hin fanden sich im Flachwasserbereich keine entsprechenden Pfähle. Der Verlauf der Brücke, die dünnen Pfähle am nördlichen Ende der Anlage und die teilweise artifiziell anmutende Verkippung lassen an der Interpretation als Brücke Zweifel aufkommen, doch fehlen sichere Anhaltspunkte für eine Deutung als Sperrwerk oder andere Wasserbauten. Außerdem sprechen die schriftlichen Quellen ausdrücklich von einer Brücke.
Ohne Zweifel ist die Anlage mit der Inselkirche und dem christlichen Bestattungsplatz auf der Insel in Beziehung zu stellen. Lorenz von Westenrieder, der die Pfähle mit eigenen Augen durchs Wasser schimmern sah, bemerkt in seiner 1784 erschienenen Beschreibung des Starnberger Sees, dass "ungewissen Erzählungen zufolge eine berühmte Wallfahrt zu den Kirchlein gewesen sei. Die romantische Lage der Insel, und, ich möchte hinzusezen, die Schwierigkeit, dahin zu kommen, begünstigen eine oder die andere dieser Nachrichten, deren Gewißheit in irgend einem Aktenstoß faulet, allerdings, und daß man es für nöthig hielt, zwo so ungeheure lange Brücken zu bauen, beweiset, daß viel Volk dahin gekommen seyn müsse."
Die Untersuchung und Datierung der unteren Brücke ist als kleiner Beitrag zur Enträtselung der Geschichte der Roseninsel zu verstehen. Bis vor wenigen Jahren waren dort Befunde aus dem Mittelalter kaum fassbar. Im kommenden Jahr soll geklärt werden, ob die zweite Brücke (obere Brücke), deren Konstruktion und Ausmaße weitaus komplexer sind, ebenfalls dieser Epoche angehört.
Armin May, Marcus Thier, Marcus Prell
Zu Ehren von Sebastiano Tusa veranstalten wir im Rahmen unserer diesjährigen Kampagne eine Feier mit dem Titel:
„10 Jahre internationale Zusammenarbeit in der Unterwasserarchäologie“
Die Feier findet am
Samstag, den 1. August 2026, im
neuen Konferenzsaal auf der Insel Motya
statt.
15:30 Uhr: Eröffnung und Begrüßung durch dott.ssa Francesca Oliveri
Vortrag:
17:30 Uhr: Garten Bet Banat: Aperitif und Abendessen
19:00 Uhr: Workshop von Marlene Schmucker: „Archäologische Restaurierung von Keramik“
20:00 Uhr: Besichtigung unserer Grabungsstellen mit Erläuterungen mit dem Boot und Rückfahrt ans Festland
Acknowledgements
We extend our sincere gratitude to the many individuals and institutions whose generous support, expertise, and encouragement have made this project possible.
The Honor Frost Foundation is supporting, through a Small Grant, the events marking the tenth anniversary of the international collaboration between the Bavarian Society for Underwater Archaeology (BGfU), the Soprintendenza del Mare della Regione Siciliana, and the Fondazione Giuseppe Whitaker. These celebrations will take place on Mozia on August 1, 2026, and will include the presentation of the results of this research. The Foundation’s generous financial support has enabled our research, fieldwork, post-excavation analyses, and the preparation of publications. We are deeply grateful for this invaluable support.
We express our sincere appreciation to the Soprintendenza del Mare della Regione Siciliana for its longstanding collaboration and for continuously supporting our investigations in the Stagnone Lagoon.
Special thanks are due to Prof. Dr. Sebastiano Tusa, whose vision and commitment to underwater archaeology laid the foundation for this long-term cooperation. His untimely death in the Ethiopian Airlines Flight 302 disaster in 2019 deprived Mediterranean archaeology of one of its leading figures. We remember him with profound gratitude as an
inspiring teacher, a valued colleague, and a dear friend.
We are also deeply grateful to Dr. Francesca Oliveri and Dr. Maria Pamela Toti for their steadfast support of the project and for the many stimulating discussions that have greatly contributed to our understanding of the maritime cultural landscape of the Stagnone Lagoon.
Our heartfelt thanks go to Director General Architect Girolama Fontana, Former Superintendent for Cultural and Environmental Heritage in Trapani and member of the Board of Directors of the Whitaker Foundation, as well as to Dott.ssa Maria Enza Carollo, Ex-Direttore Segretario generale della Fondazione Whitaker, the Fondazione Giuseppe Whitaker, and the staff of the Museo Whitaker on Mozia for their longstanding hospitality, generosity, and logistical support throughout many years of fieldwork.
We also thank the inhabitants of Mozia, especially Filippo, for transporting our equipment to the island, and the Kitchen Team of Vita for preparing excellent meals throughout our field campaigns.
We are equally grateful to the officers and crew of the ROAN (Reparto Operativo Aeronavale) of the Guardia di Finanza, especially the divers Raffaele Tucci, Simone Colucci, Pietro Vitello, and Riccardo Nobile. Their professional assistance, together with the transport and logistical support they provided, has consistently enabled our underwater
investigations, often under demanding field conditions. We are indebted to Captain Antonio Anemone and Commander Colonel Moris Ghiadoni of the Aeronautica Militare (37th Wing, Trapani) for granting permission to use a drone for
scientific purposes in the Marsala Lagoon, and to Jürgen Reitz BA, who served as drone pilot and produced our aerial photographs of Motya’s coastline.
We would also like to thank Marlene Schmucker, Archaeological Restaurator B.A., Leibniz- Zentrum für Archäologie (LEIZA), for wood conservation and pottery restoration.
Our sincere thanks also go to Christian Eckmann, Head of Competence Area Restoration, Conservation and Material Analysis and Deputy Director General, and Markus Wittköpper, Archaeological Restorer with a Focus on Wet Wood Conservation, of the Museum für Antike Schiffahrt Mainz for the conservation of our timbers.
We are furthermore grateful to Franz Herzig, Dendrochronologe of the Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Referat B V – „Bewegliche Denkmäler und Dendrolabor“, for the dendrochronological dating of our wood finds, and to Werner Schoch, Labor für quartäre Hölzer, Laboratory for Ancient Wood, Langnau a. A., Switzerland, for determining the wood species represented in our finds.
Special thanks are due to Prof. Dr. Carsten Staszyk (Justus Liebig University Giessen) for his assistance in identifying animal bones, and to Prof. Dr. Claus Peter Bartmann for producing X-rays of the horseshoes. We are especially grateful for the practical support provided by the training forge at the Equine Clinic in Giessen and for the assistance of Ms. M. Striebinger, farrier instructor and publicly appointed and sworn farrier. Our sincere thanks also go to Prof. Dr. Winfried Held for introducing us to the ancient Mediterranean world through his seminars and lectures, and to the guest lecturers Prof. Dr. Ralph K. Pedersen (USA), Prof. Dr. Marcus Heinrich Hermanns (D), Prof. Dr. Boris Rankov (UK), Prof. Dr. Jeffrey G. Royal (USA), Prof. Dr. Carlos de Juan Fuertes (E), Prof. Dr. Irena Radić Rossi (HR), and Prof. Dr. Harun Özdaş (TR) for their advice on
fundamental questions of nautical archaeology, for an unforgettable diving excursion into the Bay of Gökova from Bodrum (Turkey) aboard the sailing ship Bodrum, and for the opportunity to study this discipline at the University of Marburg/Lahn, Germany.
We also wish to express our gratitude to Prof. Dr. Andreas Müller-Karpe and Prof. Dr. Félix Teichner for their valued scientific advice, for providing the opportunity to present our work in their colloquium, for the many collegial discussions, and, not least, for the enriching personal conversations that accompanied the project.
The organizers of the celebrations marking the tenth anniversary of the excavations also wish to thank all members of the Bavarian Society for Underwater Archaeology (BGfU), as well as the participating divers, students, and volunteers, whose dedication, enthusiasm, and countless hours of fieldwork over many years have formed the foundation of this
project.
Finally, we extend our deepest thanks to our families for their patience, encouragement, understanding, and unwavering support throughout the many years required to bring this project to completion.
Ringraziamenti
Desideriamo esprimere la nostra più sincera gratitudine alle numerose persone e istituzioni il cui sostegno, la cui competenza e il cui incoraggiamento hanno reso possibile questo progetto.
La Honor Frost Foundation, attraverso uno Small Grant, sostiene le iniziative organizzate in occasione del decimo anniversario della cooperazione internazionale tra la Bayerische Gesellschaft für Unterwasserarchäologie (BGfU), la Soprintendenza del Mare della Regione Siciliana e la Fondazione Giuseppe Whitaker. Le celebrazioni si terranno a Mozia il 1° agosto 2026 e comprenderanno la presentazione dei risultati di questa ricerca. Il generoso sostegno finanziario della Fondazione ha reso possibile lo svolgimento delle nostre ricerche, delle attività sul campo, delle analisi post-scavo e della
preparazione delle pubblicazioni. Esprimiamo la nostra più profonda riconoscenza per questo prezioso contributo.
Rivolgiamo il nostro sincero ringraziamento alla Soprintendenza del Mare della Regione Siciliana per la lunga e proficua collaborazione e per il costante sostegno alle nostre indagini nella Laguna dello Stagnone.
Un ringraziamento del tutto speciale va al Prof. Dr. Sebastiano Tusa, la cui visione e il cui instancabile impegno per l'archeologia subacquea hanno posto le basi di questa cooperazione di lunga durata. La sua prematura scomparsa nel disastro aereo del volo Ethiopian Airlines 302 nel 2019 ha privato l'archeologia del Mediterraneo di una delle sue
figure più autorevoli. Lo ricordiamo con profonda gratitudine come maestro ispiratore, stimato collega e caro amico.
Desideriamo inoltre esprimere la nostra viva riconoscenza alla Dr. Francesca Oliveri e alla Dr. Maria Pamela Toti per il loro costante sostegno al progetto e per i numerosi e stimolanti confronti scientifici che hanno contribuito in modo determinante ad approfondire la conoscenza del paesaggio culturale marittimo della Laguna dello Stagnone.
I nostri più sentiti ringraziamenti sono rivolti al Direttore Generale Architetto Girolama Fontana, già Soprintendente per i Beni Culturali e Ambientali di Trapani e membro del Consiglio di Amministrazione della Fondazione Whitaker, nonché alla Dott.ssa Maria Enza Carollo, già Direttore Segretario Generale della Fondazione Whitaker, alla Fondazione Giuseppe Whitaker e al personale del Museo Whitaker di Mozia per la loro pluriennale ospitalità, la costante disponibilità e il prezioso supporto logistico fornito nel corso di molti anni di attività sul campo.
Ringraziamo inoltre gli abitanti di Mozia, in particolare Filippo, per il trasporto delle nostre attrezzature sull'isola, nonché il Kitchen Team di Vita per aver preparato, con grande cura, gli eccellenti pasti che hanno accompagnato le nostre campagne di ricerca.
Esprimiamo inoltre la nostra più sincera gratitudine agli ufficiali e agli equipaggi del ROAN (Reparto Operativo Aeronavale) della Guardia di Finanza, in particolare ai sommozzatori Raffaele Tucci, Simone Colucci, Pietro Vitello e Riccardo Nobile. La
loro competenza professionale, unita ai servizi di trasporto e al costante supporto logistico, ha reso possibile lo svolgimento delle nostre ricerche subacquee, spesso in condizioni operative particolarmente impegnative. Siamo inoltre profondamente riconoscenti al Capitano Antonio Anemone e al Comandante Colonnello Moris Ghiadoni dell'Aeronautica Militare (37° Stormo,
Trapani) per aver concesso l'autorizzazione all'impiego di un drone per finalità scientifiche nella Laguna di Marsala, nonché a Jürgen Reitz BA, che, in qualità di pilota del drone, ha realizzato le fotografie aeree della costa di Mozia.
Desideriamo inoltre ringraziare Marlene Schmucker, Archaeological Restaurator B.A. presso il Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA), per il prezioso lavoro di conservazione dei reperti lignei e di restauro dei materiali ceramici.
Esprimiamo altresì la nostra sincera gratitudine a Christian Eckmann, Head of Competence Area Restoration, Conservation and Material Analysis and Deputy Director General, e a Markus Wittköpper, Archaeological Restorer with a Focus on Wet Wood Conservation del Museum für Antike Schiffahrt Mainz, per la conservazione dei nostri reperti lignei.
Siamo inoltre grati a Franz Herzig, Dendrochronologe del Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Referat B V – „Bewegliche Denkmäler und Dendrolabor“, per la datazione dendrocronologica dei reperti lignei, e a Werner Schoch, Labor für quartäre Hölzer, Laboratory for Ancient Wood, Langnau a. A., Switzerland, per la determinazione delle specie legnose dei nostri reperti.
Un sentito ringraziamento va inoltre al Prof. Dr. Carsten Staszyk (Justus Liebig University Giessen) per il suo prezioso aiuto nell'identificazione dei resti faunistici, e al Prof. Dr. Claus Peter Bartmann per la realizzazione delle radiografie dei ferri di cavallo.
Siamo particolarmente riconoscenti per il sostegno pratico fornito dalla training forge at the Equine Clinic in Giessen e per la collaborazione della Ms. M. Striebinger, farrier Instructor and publicly appointed and sworn farrier.
Il nostro più sincero ringraziamento va inoltre al Prof. Dr. Winfried Held per averci introdotto al mondo dell'antico Mediterraneo attraverso i suoi seminari e le sue lezioni, nonché ai docenti ospiti Prof. Dr. Ralph K. Pedersen (USA), Prof. Dr. Marcus Heinrich Hermanns (D), Prof. Dr. Boris Rankov (UK), Prof. Dr. Jeffrey G. Royal (USA), Prof. Dr. Carlos de Juan Fuertes (E), Prof. Dr. Irena Radić Rossi (HR) e Prof. Dr. Harun Özdaş (TR) per i loro consigli sulle questioni fondamentali dell'archeologia nautica, per l'indimenticabile immersione nella Baia di Gökova con partenza da Bodrum (Turchia) a bordo del veliero Bodrum e per averci offerto l'opportunità di approfondire questa disciplina presso la Università di Marburg/Lahn, Germania.
Desideriamo inoltre esprimere la nostra gratitudine al Prof. Dr. Andreas Müller-Karpe e al Prof. Dr. Félix Teichner per i loro preziosi consigli scientifici, per averci offerto l'opportunità di presentare i risultati delle nostre ricerche nei loro colloqui accademici, per le numerose e stimolanti discussioni tra colleghi e, non da ultimo, per le arricchenti conversazioni personali che hanno accompagnato il progetto.
Gli organizzatori delle celebrazioni in occasione del decimo anniversario degli scavi desiderano inoltre ringraziare tutti i membri della Bayerische Gesellschaft für Unterwasserarchäologie (BGfU), nonché i subacquei, gli studenti e i volontari che hanno partecipato alle attività sul campo. Con il loro impegno, il loro entusiasmo e le innumerevoli ore dedicate alle ricerche nel corso di molti anni, essi hanno posto le basi di questo progetto.
Infine, rivolgiamo il nostro più profondo ringraziamento alle nostre famiglie per la pazienza, l'incoraggiamento, la comprensione e l'instancabile sostegno dimostrati durante i molti anni necessari per portare a compimento questo progetto.
