Hintergrund
Seit 2011 besitzen die vorgeschichtlichen Siedlungsbefunde im Flachwasser der Roseninsel den Status eines UNESCO-Welterbes. Zur Vermessung der Befundsubstanz sowie zur Detektion von eventuell bedrohten Flächen und zur Erfassung von Erosion waren bereits 2014 insgesamt 174 Erosionsmarker im befundreichen Flachwasserareal der Insel installiert worden (Mainberger/Pflederer 2015). Sie befinden sich in der Regel in 25 Metern Abstand zueinander, sind rasterartig angelegt und decken eine Welterbefläche von etwa 13 Hektar ab. Ursprünglich auf eine Höhe von exakt fünf Zentimetern über dem Seeboden eingeschlagen deuten höhere Ablesewerte auf Erosionsprozesse und auf eine mögliche Gefährdung der archäologischen Substanz hin, während solche mit einer geringeren Ablesehöhe auf eine zunehmende Sedimentation und auf einen wünschenswerten, natürlichen Schutz hinweisen. Die Ablesungen fanden seit 2014 jährlich statt. Im Jahr 2023 wurden die Ablesungen nach einer einjährigen Unterbrechung (2022) wieder aufgenommen und durch Makrophytenkartierungen sowie durch zweizeitige Drohnenbefliegungen und Luftbildaufnahmen (im April und August 2023) ergänzt. Die Ergebnisse der Vorjahre hatten vor allem vor der Nordostspitze und den dortigen eisenzeitlichen Baubefunden sowie vor dem Süd- und dem Westufer Areale mit einer zunehmenden Erosion erkennen lassen.
Im Auftrag des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege (BLfD) wurden die taucharchäologischen Arbeiten an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden im März bzw. April 2023 durchgeführt (Abb. 1). Starker bis stürmischer Wind machten das Anlanden an der Insel mit einem Ruderboot bisweilen zur Herausforderung. Von Seiten der Bayerischen Gesellschaft für Unterwasserarchäologie e. V. (BGfU) waren beteiligt: Tobias Pflederer, Marcus Thier, Gerd Knepel, Rainer Winkler, Frank Lehnich, Maximilian Ahl, David Herzog und Axel Sabisch (Abb. 2 und 3). Die Drohnenflüge im April und August 2023 führte Mario Hölzl (Firma X-Cavate Archaeology) durch. Sie wurden im Anschluss durch Max Fiederling und Franziska Domen (BGfU) digital aufbereitet und ausgewertet sowie in ein GIS-System übertragen.
Ergebnisse der Monitoringarbeiten 2023
Gemittelt über alle ablesbaren Erosionsmarker besteht seit 2014 ein Sedimentabtrag von 1,7 Zentimetern. Im Vergleich zu 2021 zeigte sich allerdings erstmals ein gemittelter Sedimentzuwachs von 0,9 Zentimetern (bei einem maximalen Sedimentzuwachs von 8,5 und einem maximalen Sedimentverlust von 6 Zentimetern an einzelnen Markern) (Abb. 4 und 5). Viele der Erosionsmarker westlich und östlich der Insel sind allerdings zunehmend durch einen Bewuchs von Makrophyten überdeckt (Abb. 6). Die reale Höhe dieser überdeckten Marker konnte daher nicht bestimmt und nicht für die Gesamtauswertung herangezogen werden. Ein Eingriff in die Makrophytendecke und ein Suchen der Marker waren im Vorfeld aus naturschutzrechtlichen Gründen untersagt worden. Die Angaben zu Sedimentzuwachs und -abtrag beziehen sich daher nur auf 104 von 174 vorhandenen Markern.
Insgesamt zeigen die tabellarischen Werte wie auch die graphischen Umsetzungen aber, dass in den vergangenen 24 Monaten (also zwischen 2021 und 2023) und an den ablesbaren Markern ein formal großflächiger Zugewinn an Sedimentsubstanz stattfand – abgesehen von umschriebenen Bereichen vor dem wetterexponierten Südufer und dem Fähranleger im Nordwesten der Insel sowie in den tieferen „Rinnenbereichen“ mit einer stärkeren Strömung in Nähe zum westlich angrenzenden Festland (Abb. 5). Unklar ist allerdings, wie sich die Erosion unter der Makrophytenabdeckung verhält. Zwar ist durch diese und durch Ausfällung neuer Seekreide ein besserer Schutz der archäologischen Substanz wirksam anzunehmen. Mögliche Folgen und potenzielle Schäden durch die Makrophytenwurzeln auf die darunterliegenden Befunde bleiben allerdings unklar. Monitoringarbeiten im Nachbarland Österreich haben nachweisen können, dass neben einer schützenden Wirkung durch Armleuchteralgen (Characeen) auch negative Auswirkungen durch eine tiefere Durchwurzelung von bestimmen Makrophytenarten durchaus vorkommen und darunterliegende Kulturschichten Schaden nehmen können (Pohl/Schauer 2022).
Vergleicht man alle Messwerte und Ablesungen seit 2014, so hält der gemittelte Verlust von Sediment an den prädisponierten Lagen um die Insel noch an. Dies schließt die archäologisch neuralgischen Bereiche vor der Nordostspitze der Roseninsel mit ihren eisenzeitlichen Baubefunden sowie Areale vor dem West- und Südostufer ein (Abb. 4). Die Ablesungen der nächsten Jahre wird zeigen, ob auch in diesen Bereichen eine zunehmende Sedimentabdeckung –gefördert durch den stärkeren Makrophytenbewuchs – beobachtet werden kann und ob der Zuwachs an Sediment den Abtrag überschreiten wird.
Die aktuellen Beobachtungen stimmen aus denkmalpflegerischer Sicht zunächst durchaus positiv. Kann damit Entwarnung gegeben werden? Sind die archäologischen Befunde um die Insel zunehmend geschützt und „safe“? Leider nein: Trotz des protektiven Prozesses einer zunehmenden Makrophytenabdeckung und trotz des nachweislichen Sedimentauftrags schreitet die Freispülung und Zerstörung an bereits offenliegenden archäologischen Befunden weiter und ungehindert fort. Dies zeigt sich vor allem – wie bereits seit vielen Jahren dokumentiert – an der Zerstörung der eisenzeitlichen Hölzer vor der Nordostspitze der Insel. Der an den schon offenliegenden Hölzern stattfindende Zerstörungsgrad ist am reinen Sedimentab- bzw. aktuellen -auftrag nicht abzulesen. Festere bereits freiliegende Materialien, wie die angesprochenen Hölzer, stellen stets Fixpunkte für Spülungsprozesse und für ein Auskolken dar. Das Ausmaß der zunehmenden Zerstörung wird erst über vergleichende Fotografien deutlich, die über die vergangenen Jahre an denselben Holzbefunden gemacht wurden (Abb. 7 und Berichte der Vorjahre, z. B. Pflederer 2020). Besonders hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang auch die Ergebnisse der Drohnenflüge und der angefertigten Orthofotoraphien von der Befundsubstanz: Zwischen April und August 2023 – also gerade mal in einem Zeitraum von 5 Monaten – belegen die Luftbilder eine zusätzliche Freilegung von 21 liegenden Hölzern und dies allein im umschriebenen, aber archäologisch besonders neuralgischen Bereich vor der Nordostspitze der Insel (Abb. 8). Die Beobachtungen unterstreichen mehr als deutlich den Prozess einer fortschreitenden Zerstörung an bereits offenliegenden Befunden oder von solchen, die sich nahe an der Sedimentoberfläche befinden und nicht von Makrophyten überdeckt sind. Diese Prozesse werden durch die in der Gesamtfläche zunächst ermutigenden Ergebnisse der Markerablesungen nicht adäquat widergespiegelt. Die Luftbilder zeigen zudem, dass trotz der aufgestellten Bojen und der ausgewiesenen Welterbezone nach wie vor Freizeitsportler in den bedrohten Bereichen anzutreffen sind (Abb. 9). Schilder und Warntafeln scheinen allein keinen komplett wirksamen Schutz vor Publikumsverkehr und vor einem Betreten der vorgeschichtlichen Hölzer und Kulturschichten zu bieten.
Bewertung der Monitoringarbeiten 2023
Die Ablesungen der Erosionsmarker 2023 vermitteln zunächst ein durchaus positives Bild aus Sicht der Denkmalpflege. Entgegen den Vorjahren zeigen sich erstmals ein Netto-Sedimentzuwachs und auch eine erfreuliche, zunehmende Überdeckung der archäologisch bedrohten Befundsubstanz mit Makrophyten. Die Ursache hierfür dürfte am ehesten in klimatischen Veränderungen zu sehen sein. Gleichwohl entgehen die abgedeckten Befundbereiche und Erosionsmarker einer genaueren Analyse. Zwar ist von einem Schutz durch die Makrophyten und durch das Ausfällen von Seekreide auszugehen. Eine Untersuchung der Wurzeltiefe der Makrophyten und deren potenzieller Einfluss auf die darunterliegenden Kulturschichten bleibt aber wünschenswert.
Besonders hervorzuheben ist die frappierende und fortschreitende Zerstörung an offenliegenden vorgeschichtlichen Siedlungsbefunden – insbesondere und erneut an der Nordostspitze der Insel. Offenliegende Hölzer werden durch den Wellenschlag zerstört und eine immer größere Anzahl an eisenzeitlichen Baubefunden freigespült. Dies zeigen die Vergleichsfotographien und die Luftbilder mehr als deutlich. Die Ergebnisse der Untersuchungen wurden in Berichtsform am 16. September 2023 an das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege übermittelt. Aus Sicht des Autors und Berichterstatters ist eine baldige Dokumentation der freiliegenden Befunde – vor allem an der Nordostspitze der Insel – angezeigt. Die inerte archäologische Information der In-situ-Befunde dürfte ansonsten verlorengehen. Wie bereits in den Vorjahren wurde auch angeregt, Testflächen mit verschiedenen Schutzmaßnahmen auszuweisen.
Aus archäologischer und denkmalpflegerischer Sicht ist die Welterbestätte Roseninsel im Starnberger See ein singulärer und ungleich wertvoller Befundpunkt. Wenngleich sich eine Zerstörung der vorgeschichtlichen und jahrtausendealten Befundsubstanz nicht vollständig verhindern lassen wird – so sollten zumindest die uns offenliegenden Reste und die damit verbundenen Informationen durch eine zeitnahe Dokumentation bewahrt und verschiedene Schutzmaßnahmen zumindest getestet werden.
Tobias Pflederer
Zu Ehren von Sebastiano Tusa veranstalten wir im Rahmen unserer diesjährigen Kampagne eine Feier mit dem Titel:
„10 Jahre internationale Zusammenarbeit in der Unterwasserarchäologie“
Die Feier findet am
Samstag, den 1. August 2026, im
neuen Konferenzsaal auf der Insel Motya
statt.
15:30 Uhr: Eröffnung und Begrüßung durch dott.ssa Francesca Oliveri
Vortrag:
17:30 Uhr: Garten Bet Banat: Aperitif und Abendessen
19:00 Uhr: Workshop von Marlene Schmucker: „Archäologische Restaurierung von Keramik“
20:00 Uhr: Besichtigung unserer Grabungsstellen mit Erläuterungen mit dem Boot und Rückfahrt ans Festland
Acknowledgements
We extend our sincere gratitude to the many individuals and institutions whose generous support, expertise, and encouragement have made this project possible.
The Honor Frost Foundation is supporting, through a Small Grant, the events marking the tenth anniversary of the international collaboration between the Bavarian Society for Underwater Archaeology (BGfU), the Soprintendenza del Mare della Regione Siciliana, and the Fondazione Giuseppe Whitaker. These celebrations will take place on Mozia on August 1, 2026, and will include the presentation of the results of this research. The Foundation’s generous financial support has enabled our research, fieldwork, post-excavation analyses, and the preparation of publications. We are deeply grateful for this invaluable support.
We express our sincere appreciation to the Soprintendenza del Mare della Regione Siciliana for its longstanding collaboration and for continuously supporting our investigations in the Stagnone Lagoon.
Special thanks are due to Prof. Dr. Sebastiano Tusa, whose vision and commitment to underwater archaeology laid the foundation for this long-term cooperation. His untimely death in the Ethiopian Airlines Flight 302 disaster in 2019 deprived Mediterranean archaeology of one of its leading figures. We remember him with profound gratitude as an
inspiring teacher, a valued colleague, and a dear friend.
We are also deeply grateful to Dr. Francesca Oliveri and Dr. Maria Pamela Toti for their steadfast support of the project and for the many stimulating discussions that have greatly contributed to our understanding of the maritime cultural landscape of the Stagnone Lagoon.
Our heartfelt thanks go to Director General Architect Girolama Fontana, Former Superintendent for Cultural and Environmental Heritage in Trapani and member of the Board of Directors of the Whitaker Foundation, as well as to Dott.ssa Maria Enza Carollo, Ex-Direttore Segretario generale della Fondazione Whitaker, the Fondazione Giuseppe Whitaker, and the staff of the Museo Whitaker on Mozia for their longstanding hospitality, generosity, and logistical support throughout many years of fieldwork.
We also thank the inhabitants of Mozia, especially Filippo, for transporting our equipment to the island, and the Kitchen Team of Vita for preparing excellent meals throughout our field campaigns.
We are equally grateful to the officers and crew of the ROAN (Reparto Operativo Aeronavale) of the Guardia di Finanza, especially the divers Raffaele Tucci, Simone Colucci, Pietro Vitello, and Riccardo Nobile. Their professional assistance, together with the transport and logistical support they provided, has consistently enabled our underwater
investigations, often under demanding field conditions. We are indebted to Captain Antonio Anemone and Commander Colonel Moris Ghiadoni of the Aeronautica Militare (37th Wing, Trapani) for granting permission to use a drone for
scientific purposes in the Marsala Lagoon, and to Jürgen Reitz BA, who served as drone pilot and produced our aerial photographs of Motya’s coastline.
We would also like to thank Marlene Schmucker, Archaeological Restaurator B.A., Leibniz- Zentrum für Archäologie (LEIZA), for wood conservation and pottery restoration.
Our sincere thanks also go to Christian Eckmann, Head of Competence Area Restoration, Conservation and Material Analysis and Deputy Director General, and Markus Wittköpper, Archaeological Restorer with a Focus on Wet Wood Conservation, of the Museum für Antike Schiffahrt Mainz for the conservation of our timbers.
We are furthermore grateful to Franz Herzig, Dendrochronologe of the Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Referat B V – „Bewegliche Denkmäler und Dendrolabor“, for the dendrochronological dating of our wood finds, and to Werner Schoch, Labor für quartäre Hölzer, Laboratory for Ancient Wood, Langnau a. A., Switzerland, for determining the wood species represented in our finds.
Special thanks are due to Prof. Dr. Carsten Staszyk (Justus Liebig University Giessen) for his assistance in identifying animal bones, and to Prof. Dr. Claus Peter Bartmann for producing X-rays of the horseshoes. We are especially grateful for the practical support provided by the training forge at the Equine Clinic in Giessen and for the assistance of Ms. M. Striebinger, farrier instructor and publicly appointed and sworn farrier. Our sincere thanks also go to Prof. Dr. Winfried Held for introducing us to the ancient Mediterranean world through his seminars and lectures, and to the guest lecturers Prof. Dr. Ralph K. Pedersen (USA), Prof. Dr. Marcus Heinrich Hermanns (D), Prof. Dr. Boris Rankov (UK), Prof. Dr. Jeffrey G. Royal (USA), Prof. Dr. Carlos de Juan Fuertes (E), Prof. Dr. Irena Radić Rossi (HR), and Prof. Dr. Harun Özdaş (TR) for their advice on
fundamental questions of nautical archaeology, for an unforgettable diving excursion into the Bay of Gökova from Bodrum (Turkey) aboard the sailing ship Bodrum, and for the opportunity to study this discipline at the University of Marburg/Lahn, Germany.
We also wish to express our gratitude to Prof. Dr. Andreas Müller-Karpe and Prof. Dr. Félix Teichner for their valued scientific advice, for providing the opportunity to present our work in their colloquium, for the many collegial discussions, and, not least, for the enriching personal conversations that accompanied the project.
The organizers of the celebrations marking the tenth anniversary of the excavations also wish to thank all members of the Bavarian Society for Underwater Archaeology (BGfU), as well as the participating divers, students, and volunteers, whose dedication, enthusiasm, and countless hours of fieldwork over many years have formed the foundation of this
project.
Finally, we extend our deepest thanks to our families for their patience, encouragement, understanding, and unwavering support throughout the many years required to bring this project to completion.
Ringraziamenti
Desideriamo esprimere la nostra più sincera gratitudine alle numerose persone e istituzioni il cui sostegno, la cui competenza e il cui incoraggiamento hanno reso possibile questo progetto.
La Honor Frost Foundation, attraverso uno Small Grant, sostiene le iniziative organizzate in occasione del decimo anniversario della cooperazione internazionale tra la Bayerische Gesellschaft für Unterwasserarchäologie (BGfU), la Soprintendenza del Mare della Regione Siciliana e la Fondazione Giuseppe Whitaker. Le celebrazioni si terranno a Mozia il 1° agosto 2026 e comprenderanno la presentazione dei risultati di questa ricerca. Il generoso sostegno finanziario della Fondazione ha reso possibile lo svolgimento delle nostre ricerche, delle attività sul campo, delle analisi post-scavo e della
preparazione delle pubblicazioni. Esprimiamo la nostra più profonda riconoscenza per questo prezioso contributo.
Rivolgiamo il nostro sincero ringraziamento alla Soprintendenza del Mare della Regione Siciliana per la lunga e proficua collaborazione e per il costante sostegno alle nostre indagini nella Laguna dello Stagnone.
Un ringraziamento del tutto speciale va al Prof. Dr. Sebastiano Tusa, la cui visione e il cui instancabile impegno per l'archeologia subacquea hanno posto le basi di questa cooperazione di lunga durata. La sua prematura scomparsa nel disastro aereo del volo Ethiopian Airlines 302 nel 2019 ha privato l'archeologia del Mediterraneo di una delle sue
figure più autorevoli. Lo ricordiamo con profonda gratitudine come maestro ispiratore, stimato collega e caro amico.
Desideriamo inoltre esprimere la nostra viva riconoscenza alla Dr. Francesca Oliveri e alla Dr. Maria Pamela Toti per il loro costante sostegno al progetto e per i numerosi e stimolanti confronti scientifici che hanno contribuito in modo determinante ad approfondire la conoscenza del paesaggio culturale marittimo della Laguna dello Stagnone.
I nostri più sentiti ringraziamenti sono rivolti al Direttore Generale Architetto Girolama Fontana, già Soprintendente per i Beni Culturali e Ambientali di Trapani e membro del Consiglio di Amministrazione della Fondazione Whitaker, nonché alla Dott.ssa Maria Enza Carollo, già Direttore Segretario Generale della Fondazione Whitaker, alla Fondazione Giuseppe Whitaker e al personale del Museo Whitaker di Mozia per la loro pluriennale ospitalità, la costante disponibilità e il prezioso supporto logistico fornito nel corso di molti anni di attività sul campo.
Ringraziamo inoltre gli abitanti di Mozia, in particolare Filippo, per il trasporto delle nostre attrezzature sull'isola, nonché il Kitchen Team di Vita per aver preparato, con grande cura, gli eccellenti pasti che hanno accompagnato le nostre campagne di ricerca.
Esprimiamo inoltre la nostra più sincera gratitudine agli ufficiali e agli equipaggi del ROAN (Reparto Operativo Aeronavale) della Guardia di Finanza, in particolare ai sommozzatori Raffaele Tucci, Simone Colucci, Pietro Vitello e Riccardo Nobile. La
loro competenza professionale, unita ai servizi di trasporto e al costante supporto logistico, ha reso possibile lo svolgimento delle nostre ricerche subacquee, spesso in condizioni operative particolarmente impegnative. Siamo inoltre profondamente riconoscenti al Capitano Antonio Anemone e al Comandante Colonnello Moris Ghiadoni dell'Aeronautica Militare (37° Stormo,
Trapani) per aver concesso l'autorizzazione all'impiego di un drone per finalità scientifiche nella Laguna di Marsala, nonché a Jürgen Reitz BA, che, in qualità di pilota del drone, ha realizzato le fotografie aeree della costa di Mozia.
Desideriamo inoltre ringraziare Marlene Schmucker, Archaeological Restaurator B.A. presso il Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA), per il prezioso lavoro di conservazione dei reperti lignei e di restauro dei materiali ceramici.
Esprimiamo altresì la nostra sincera gratitudine a Christian Eckmann, Head of Competence Area Restoration, Conservation and Material Analysis and Deputy Director General, e a Markus Wittköpper, Archaeological Restorer with a Focus on Wet Wood Conservation del Museum für Antike Schiffahrt Mainz, per la conservazione dei nostri reperti lignei.
Siamo inoltre grati a Franz Herzig, Dendrochronologe del Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Referat B V – „Bewegliche Denkmäler und Dendrolabor“, per la datazione dendrocronologica dei reperti lignei, e a Werner Schoch, Labor für quartäre Hölzer, Laboratory for Ancient Wood, Langnau a. A., Switzerland, per la determinazione delle specie legnose dei nostri reperti.
Un sentito ringraziamento va inoltre al Prof. Dr. Carsten Staszyk (Justus Liebig University Giessen) per il suo prezioso aiuto nell'identificazione dei resti faunistici, e al Prof. Dr. Claus Peter Bartmann per la realizzazione delle radiografie dei ferri di cavallo.
Siamo particolarmente riconoscenti per il sostegno pratico fornito dalla training forge at the Equine Clinic in Giessen e per la collaborazione della Ms. M. Striebinger, farrier Instructor and publicly appointed and sworn farrier.
Il nostro più sincero ringraziamento va inoltre al Prof. Dr. Winfried Held per averci introdotto al mondo dell'antico Mediterraneo attraverso i suoi seminari e le sue lezioni, nonché ai docenti ospiti Prof. Dr. Ralph K. Pedersen (USA), Prof. Dr. Marcus Heinrich Hermanns (D), Prof. Dr. Boris Rankov (UK), Prof. Dr. Jeffrey G. Royal (USA), Prof. Dr. Carlos de Juan Fuertes (E), Prof. Dr. Irena Radić Rossi (HR) e Prof. Dr. Harun Özdaş (TR) per i loro consigli sulle questioni fondamentali dell'archeologia nautica, per l'indimenticabile immersione nella Baia di Gökova con partenza da Bodrum (Turchia) a bordo del veliero Bodrum e per averci offerto l'opportunità di approfondire questa disciplina presso la Università di Marburg/Lahn, Germania.
Desideriamo inoltre esprimere la nostra gratitudine al Prof. Dr. Andreas Müller-Karpe e al Prof. Dr. Félix Teichner per i loro preziosi consigli scientifici, per averci offerto l'opportunità di presentare i risultati delle nostre ricerche nei loro colloqui accademici, per le numerose e stimolanti discussioni tra colleghi e, non da ultimo, per le arricchenti conversazioni personali che hanno accompagnato il progetto.
Gli organizzatori delle celebrazioni in occasione del decimo anniversario degli scavi desiderano inoltre ringraziare tutti i membri della Bayerische Gesellschaft für Unterwasserarchäologie (BGfU), nonché i subacquei, gli studenti e i volontari che hanno partecipato alle attività sul campo. Con il loro impegno, il loro entusiasmo e le innumerevoli ore dedicate alle ricerche nel corso di molti anni, essi hanno posto le basi di questo progetto.
Infine, rivolgiamo il nostro più profondo ringraziamento alle nostre famiglie per la pazienza, l'incoraggiamento, la comprensione e l'instancabile sostegno dimostrati durante i molti anni necessari per portare a compimento questo progetto.
