Bereits Sebastiano Tusa (zum damaligen Zeitpunkt Soprintendente del Mare – Assessorato Regionale dei Beni Culturali e dell’Identità Siciliana) bat uns während einer der ersten Kampagnen der Kooperation im Jahr 2017 zwischen der BGfU, der Soprintendenza del Mare und der Fondazione G. Whitaker, die submerse Erhebung vor dem Westtor zu untersuchen, um zu prüfen, ob es sich hierbei möglicherweise um die Überreste eines Sockels – vielleicht für eine Statue – handeln könnte.
Die erste Untersuchung erbrachte kein Ergebnis, abgesehen von der Bestätigung der Untiefe selbst. Alice Caltabiano vermutet auf Grundlage ihrer Untersuchung, dass die Untiefe ein „Element aus nicht erhaltenem, vergänglichem Material, wahrscheinlich einem mit der Küste verbundenen Holzsteg, gewesen sein (könnte)“ (Caltabiano 2011, 448–453). Allerdings seien, wie sie betont, „keine Datierungselemente“ gefunden worden. Weiterhin nimmt sie an: „Die beiden am südwestlichen Ende aufragenden Felsspitzen könnten Reste eines Funktionselements sein, möglicherweise von Ankerpollern.“ Bei ihrer Untersuchung markierte Caltabiano die aus dem Wasser ragenden Felsen der sogenannten „Installation an der Porta Ovest“ mit einer Reihe von Stäben, die die Grundlage für ihren Plan der Unterwasserstruktur an der Porta Ovest bildeten (Caltabiano 2011, 450, Abb. 13).
Die Untersuchungen der BGfU vor dem Südtor sowie entlang der gesamten Ostseite ergaben deutliche Hinweise auf mehrere Anleger unterschiedlicher Art und deuten zudem auf das Vorhandensein eines Wellenbrechers hin. In diesem nautischen Ensemble fehlt jedoch – angesichts der sehr flachen Inseln des Stagnone – eine natürliche Orientierungshilfe für die Schifffahrt. Die Ausfahrt aus dem Stagnone in das Tyrrhenische Meer erfolgte vermutlich über die heute nicht mehr existierende südliche Wasserstraße der Lagune (fretum extraboream). Die zu den vorgelagerten Ägadischen Inseln gehörenden Erhebungen boten dabei markante Orientierungspunkte: der 278 m ü. M. hohe Pizzo Monaco auf Levanzo, die höchste Erhebung Favignanas mit 314 m ü. M. sowie der Monte Erice mit 751 m ü. M., der zusätzlich als Landmarke dienen konnte.
Anders verhielt es sich bei der Einfahrt in den Stagnone über das damalige fretum intraboream, das bei Nacht, schlechtem Wetter oder Nebel keine Orientierung bot. Erschwerend kam hinzu, dass sich an der Nordwestecke der Isola Lunga eine ausgedehnte submerse Untiefe erstreckt, die sich nordöstlich von Punta Scario in das Tyrrhenische Meer hineinzieht. In diesem Bereich sind in historischer Zeit zahlreiche Schiffe gestrandet und zerbrochen, was durch Funde in einer Zone mit besonders vielen Wracks bei der Isola Lunga vor der nördlichen Wasserstraße der Lagune (fretum intraboream) belegt wird. Nach Einschätzung der Autoren dieses Beitrags dürfte ein Leuchtfeuer den nach Mozia einlaufenden Schiffen eine sichere Orientierung ermöglicht haben. Der von Caltabiano vermutete Anleger an der relativ flachen Westseite der Insel dürfte hingegen nur eingeschränkt genutzt worden sein, da die Ostseite durch ihr tieferes Wasser besser für Schiffe mit größerem Tiefgang geeignet war. Dort wurden auch bauliche Strukturen dokumentiert, die vermutlich zu mindestens vier Anlegern und einem Wellenbrecher gehörten.
Ergebnisse und Überlegungen
Aufgrund der im Feld kaum messbaren Hangneigung und mangels anderer Fixpunkte als den fünf Steinen wurden vor der Sidescan-Sonar-Untersuchung die GPS-Daten per Google Earth bestimmt und während der Untersuchung mit einem Hand-GPS-Gerät aufgesucht (Abb. 3).
Auf der zur Wegverlängerung hin ausgerichteten Seite der Untiefe konnte eine Reihe von fünf größeren Steinen identifiziert werden, die in einem nach Westen offenen Bogen angeordnet sind. Die drei nördlichen Steine lagen vollständig unter Wasser, während die beiden südlichen aus dem Wasser ragten. Die Abstände zwischen den Steinen betrugen von Nord nach Süd 2,70 m, 2,50 m, 2,00 m und 2,50 m; der nördlichste und südlichste Stein lagen 6,90 m voneinander entfernt. Der knietiefe, periphere Bereich mit einer Wassertiefe von etwa 50 cm wurde durch die Punkte A-G begrenzt. In diesem Bereich befanden sich im nördlichen Segment eine Gruppe von drei sowie eine weitere Gruppe von zwei größeren submers liegenden Steinen. Die Steine aller drei Gruppen erstreckten sich annähernd in Nord–Süd-Richtung. Der knöcheltiefe, zentrale Bereich mit einer Wassertiefe von etwa 20–25 cm lag innerhalb der Punkte A–D. Der höchste Punkt lag zentral bei 12.42“ N / 54.40“ E. Die Oberfläche dieses Bereichs war von einem Posidonietum oceanicae-Bewuchs bedeckt. Darunter zeichnete sich eine systematische Bedeckung mit größeren, unbearbeiteten Steinen ab. Unter diesen befand sich eine Schicht kleinerer Schottersteine, die stellenweise mit abgerundeten Geröllen durchmischt war.
Am höchsten Punkt wurde eine Mikrosondage von 50 × 50 cm bis zu einer Tiefe von etwa 40 cm angelegt. Diese erbrachte stark verrollte Fragmente grober Keramik, die bislang aufgrund fehlender Randstücke noch nicht näher bestimmt werden konnten (vgl. Tafel 1). Es erfolgte eine Sidescan-Sonar-Aufnahme der Untiefe, wobei zu berücksichtigen ist, dass die gerätebedingt geringste messbare Wassertiefe etwa 30–50 cm beträgt. Der Vergleich der mittels Prickenmarkierung vermessenen Umrisse mit dem Google-Earth-Bild von 2015 sowie mit der Sonaraufnahme zeigte eine weitgehende Übereinstimmung der Konturen.
Im Jahr 2021 wurde zur ersten Orientierung eine Reihe tangential verlaufender Kernbohrungen vom Ufer vor dem Westtor bis zur nordöstlichen Ecke der Untiefe in Nord–Süd-Richtung angelegt. Die Bohrlinie erstreckte sich über eine Länge von etwa 50 m mit Abständen von jeeils 5 m zwischen den einzelnen Bohrpunkten. Alle Bohrungen zeigten im oberen Bereich Ausbrüche, die auf das Vorhandensein einer dicken Schlickschicht zurückzuführen sind. Unterhalb dieser Schlicklage folgte eine nach Korngröße differenzierte Schluffschicht, die reich an Molluskenschalen war. Der vergleichsweise hoch anstehende blaugraue Ton im Bereich der Untiefe unterschied sich deutlich von den Befunden an der Ost- und Südseite und wies auf eine natürliche Erhebung im Untergrund hin. Die Sedimentationsschicht fiel gegenüber der Ostseite weniger mächtig aus.
Auf dem Abhang zum Ufer außerhalb des Westtores, in Verlängerung des Weges durch dieses, konnten zwei Steinreihen identifiziert werden, die parallel zueinander und zum Ufer verliefen. Angesichts des Gefälles des Hangs lassen diese Reihen an Stufenstrukturen denken (Abb. 4B und 7–8), sofern es sich dabei nicht um Artefakte aus den Grabungen an der Westfestung handelt (Nigro & Melandri 2011, 47, Fig. 3.27). Die geologische Dynamik der Isola Lunga verdient in diesem Zusammenhang besondere Beachtung, da sich die Punta Scario im Verlauf der vergangenen 150 Jahre stark aufgesandet hat. Dadurch stellt die Punta Scario ein erhebliches Annäherungshindernis für die Schifffahrt dar – eine Situation, die offenbar bereits in historischer Zeit bestand, als sich die Sandbank noch vollständig submers befand. Gleichzeitig begünstigten diese Sandbewegungen jedoch die Konservierung zahlreicher Schiffswracks.
Einen Eindruck von der hohen Versandungsrate der Punta Scario vermittelt die Berechnung von Honor Frost. Da die Wracks ursprünglich unter einer etwa 3 m dicken Sandschicht lagen, schätzte sie, dass über 1 m Sediment hätte entfernt werden müssen, bevor archäologisch relevante Strukturen freigelegt werden konnten (Frost 1972, 113–117). Der submerse Bereich der Punta Scario erstreckt sich in Form eines gleichschenkligen Dreiecks mit Seitenlängen von etwa 1 200 m und einer Basislänge von rund 1.500 m in das Tyrrhenische Meer hinaus. Die ins Meer ragende Strecke beträgt ca. 940 m.
Die phönizischen Seeleute waren für ihre fortgeschrittenen astronomischen Kenntnisse bekannt, die sie auch zur nächtlichen Navigation einsetzten. Nach den Untersuchungen von Mauro und Durastante für die archaische und klassische Periode (8.–4. Jh. v. Chr.) konnte eine ausreichende Leuchtkraft für sichere nächtliche Küstenschifffahrt nur bei Vollmond erreicht werden. Der Mondzyklus erlaubt jedoch nur bestimmte Zeitfenster (Mauro & Durastante 2023, 733–751). Ein Leuchtfeuer vor dem Westtor wäre daher nach Einschätzung der Autoren eine nahezu notwendige nautische Einrichtung gewesen – sowohl zur sicheren Einfahrt bei Nacht in die Lagune als auch, um die beiden vergleichsweise engen Einfahrten der Kanäle (freta) auf beiden Seiten der Punta Scario zu markieren.
Ein nautisches Warnzeichen an der neuralgischen Stelle zwischen den Ägadischen Inseln und Mozia wäre somit für die punische Schifffahrt von höchstem Nutzen gewesen. Dabei stellt sich die Frage, ob ein Seezeichen vor dem Westtor tatsächlich optimal platziert war oder ob ein Standort vor Borrone bzw. Favilla, den beiden Vorgängerinseln der heutigen Isola Lunga, in der Nähe des fretum intraboream besser geeignet gewesen wäre. Gegen einen solchen Standort spricht, dass dort erhebliche Mengen an Brennstoff – etwa Erdölnebenprodukte oder Holz – eigens über die flache Lagune hätten transportiert werden müssen. Auf Mozia hingegen wurden Brennstoffe ohnehin im Handwerkerviertel zur Keramikherstellung benötigt und vermutlich regelmäßig importiert. Zudem sind die beiden Vorgängerinseln, die mittlerweile zur Isola Lunga zusammengewachsen sind, äußerst flach und erreichen eine maximale Höhe von nur etwa drei Metern. Diese geringe Erhebung hätte für ein auf Mozia installiertes Leuchtfeuer kein Sichthindernis dargestellt – weder für aus dem Tyrrhenischen Meer kommende Schiffe noch für solche, die von den Ägadischen Inseln her fuhren.
Auf dieser Route mussten die Schiffe die weit ins Meer hineinragende Sandbank der Punta Scario meiden, um dort nicht aufzulaufen und Schiffbruch zu erleiden. Als Navigationshilfe hätte das Dreieck zwischen Levanzo, dem vermuteten Leuchtfeuer von Mozia und Favignana dienen können. Der zwischen 322° und 295° liegende Winkel dieses Dreiecks mit seiner Öffnung von 27° hätte es ermöglicht, den Küstenbereich weiträumig zu umfahren.
Da der Meeresspiegel im Stagnone seit punischer Zeit vermutlich um knapp 50 cm angestiegen ist, dürfte die Untiefenstruktur, die möglicherweise als Basis eines Leuchtfeuers diente, zur damaligen Zeit leicht aus dem Wasser herausgeragt haben. Für die Unterhaltung des Feuers hätten jedoch große Mengen Brennstoff den für Karren unzugänglichen, rund 50° steilen Hang von der Westfestung (Fortezza Occidentale) hinab zum Ufer transportiert werden müssen. Die beiden uferparallelen Reihen aus Natursteinen könnten dabei als Stufen gedient und somit die Begehung des Hangs erleichtert haben.
Entlang der Ausgrabungsstelle der Westfestung verläuft ein Weg, der vom Westtor in Richtung Lagune führt. An dessen Verlängerung befindet sich nordwestlich die beschriebene Untiefe, bei der es sich möglicherweise um die Überreste einer Plattform handelt. Darauf weisen unterfütterte Steinpackung, Keramikfragmente und Holzkohle hin. Der im „Plan der Unterwasserstruktur an der Porta Ovest“ dargestellte exakte Verlauf einer Steinreihe zur Begrenzung konnte bislang allerdings nicht bestätigt werden (Caltabiano 2011, 450, Abb. 13).
Die Struktur könnte jedoch durchaus als Überrest einer Plattform für ein nautisches Leuchtfeuer interpretiert werden. Bereits seit dem Beginn des 1. Jahrtausends v. Chr. wurden einfache Systeme von brennenden Feuern (πυρά / pyra) auf erhöhten Küstenpunkten errichtet, um den Sichtbarkeitsradius von Häfen zu vergrößern. Nachts diente die Flamme, tagsüber der Rauch als Orientierungspunkt für die Schifffahrt. Ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. nahmen diese Einrichtungen zunehmend monumentale und dauerhafte Formen an, die Frost (2002, zitiert nach Mauro 2019, 57–77, insb. 62) als „proto-lighthouses“ bezeichnet.
Für eine mögliche Datierung der Untiefe – als Basis eines Leuchtfeuers vor Zone F und der Westfestung am Weg zum Westtor – könnten die an der Westfestung ermittelten Bau- und Nutzungsphasen eine chronologische Orientierung bieten. Dort ließen sich drei Phasen unterscheiden: Phase 7: 550–480 v. Chr., Phase 6: 480–397/6 v. Chr., Phase 5: 4. Jahrhundert v. Chr. (Nigro & Melandri 2011, 24–46). Demnach wäre die Struktur vor dem Westtor – sofern sie sich als anthropogen bedingt erweist – vor allem auf Anhaltspunkte für die Zeit des Übergangs vom späten archaischen zum klassischen Zeitalter hin zu untersuchen.
Am Capo Gallo nördlich von Palermo untersuchten Rapisarda und Ranieri drei große Karbonatblöcke nahe dem Leuchtturm. Diese stürzten wohl vom Monte Gallo ab und wurden anschließend gezielt auf die Inseln Lipari und Ustica ausgerichtet, vermutlich als Navigationshilfe. Mit Feuer versehen, hätten sie auch nachts als Orientierungspunkte dienen können (Rapisarda & Ranieri 2016, 225–231). Unter phönizischer Herrschaft war Capo Gallo ein strategischer Außenposten. Die Verbindung zwischen Lipari und Panormos bei gleichzeitiger Umgehung der gefährlichen Küstenroute legt eine offshore verlaufende Navigationslinie nahe, für die solche Signalsteine genutzt worden sein könnten. Sollte die Hypothese stimmen, wären ähnliche Strukturen an weiteren Küstenpunkten zu erwarten – ein möglicher Hinweis auf punische Navigationssysteme. Vergleichbare Anordnungen könnten auch zwischen den Ägadischen Inseln und Mozia bestanden haben, wenngleich weitere Belege noch fehlen.
Detlef Peukert, Filippo Barthélemy, Mareike Kempermann, Ralph Kunz, Tereza Lochmanová, Francesca Oliveri, Tecla Zucchi, Maria Pamela Toti, Roberto La Rocca, Ferdinando Maurici
Ein moderner Anleger (Imbarcadero) gehörte zu dem Gebiet, das während der kurzen Kampagne im Juli 2024 in den Gewässern rund um die Insel Mozia im Stagnone von Marsala (Trapani, Sizilien) untersucht wurde. Das Gebiet um den Anleger war zuvor in den Kampagnen von 2017 bis 2019 durch Taucher der BGfU mit einer Side-Scan-Sonar-Untersuchung und anschließenden Grabungen vor der rezenten Betonplattform erkundet worden. Die Untersuchung bestätigte außer den bereits beschriebenen modernen Pfostenresten (Peukert et al. 2019) das Fehlen früherer Strukturen in diesem Sektor und ermöglichte gleichzeitig ein klareres Verständnis der Stratigrafie.
Die Kampagne 2024 zielte darauf ab, das Gebiet durch visuelle Prospektionen zu untersuchen und einen Abschnitt abzudecken, der sich vom Betonanleger bis zu einem Pfahlpaar etwa 150 m vor der Küste in Richtung Marsala erstreckte. Diese Pfähle dienen dem heutigen Schiffsverkehr als Navigationsmarkierungen und signalisieren den Schiffen, die sie sich der Insel nähern, den Eingang in die Fahrrinne zum Imbarcadero. Aufgrund des ständigen Stroms von Touristenbooten zur Tageszeit wurden die archäologischen Prospektionen in der Abenddämmerung durchgeführt, was es unmöglich machte, die Aktivitäten fotografisch zu dokumentieren.
Ausgangspunkt eines submersen Kanals
Die visuellen Prospektionen bestätigten, was bereits aus der Side-Scan-Sonar-Untersuchung (Pflederer et al. 2017) bekannt war: Vom Anlegepunkt in Richtung Süden und Marsala beginnt ein submerser Kanal mit ausreichender Tiefe. Dieser Kanal entstand wahrscheinlich im Laufe der Jahrhunderte durch die Durchfahrt von Booten und Schiffen mit unterschiedlichem Tiefgang während der verschiedenen Phasen der Besiedlung von Mozia. Er wird heute noch genutzt, vor allem aber im letzten Jahrhundert durch Motorboote.
Der Meeresboden rund um den Betonsteg war schlammig und von einer dichten Posidonia-Matte bedeckt. Vor dem Anleger erreicht er eine maximale Tiefe von 2 m. Der erwähnte Beginn des Kanals ist einer der tiefsten Punkte in der gesamten Lagune von Stagnone. Der zentrale Teil des Kanals erschien sandig und frei von Posidonia oceanica, dem Neptungras. Seine Ränder waren von Posidonia-Matte gesäumt, die durch Schiffsschrauben senkrecht abgeschnitten waren. Innerhalb des Kanals nahm die Tiefe nach Süden hin um 40–50 cm ab. Die Durchfahrt von Booten ist für das Fehlen der Meeresvegetation sowie die Freilegung und ständige Bewegung archäologischer Materialien verantwortlich.
Der Fokus der Untersuchung betraf einen rechteckigen Sektor vor dem Steg, der sich nach Süden und in den Kanal hinein erstreckte. Die meisten während der Untersuchung geborgenen Funde stammten aus diesem Bereich. Während keine klaren anthropogenen Spuren identifiziert wurden, konnte eine Ansammlung poröser, kugelförmiger Steine unterschiedlicher Größe festgestellt werden, die in diesem Bereich auf dem Meeresboden verstreut lagen.
Die archäologischen Funde aus dem untersuchten Gebiet stimmten mit den Besiedlungsphasen der Insel überein. Ein Großteil der geborgenen Keramik stammte aus der punischen Zeit (6.–4. Jh. v. Chr.). Die Funde umfassten elf Fragmente punischer Gefäße: Rand- (3), Wand- (2), Griff- (6) und Fußstücke (2).
Die erkennbaren Ränder gehörten zu den Amphorentypen T-1.4.5.1.2 (M2024-07, Abb. 1 Nr. 7) und T-1.4.2.1.1 (M2024-08, Abb. 1 Nr. 8), die auf das 5. Jh. v. Chr. respektive den Übergang zwischen dem späten 6. und 5. Jh. v. Chr. datiert werden. Der Typ T-1.4.5.1.2 wurde in Solunto an der Nordwestküste Siziliens hergestellt, während T-1.4.2.1.1 weiter verbreitet war und in Westsizilien sowie in Tunesien und Sardinien hergestellt wurde.
Ein Bügelgriff (M2024-12) stach aus dem Ensemble heraus. Er wies drei Einschnitte aus der Zeit vor dem Brand auf. Ihm wurde von italienischen Archäologen vorläufig ein sardischer Ursprung zugeschrieben. Eine Materialanalyse zur Bestätigung steht noch aus. Neben punischer Keramik gehörten drei Fragmente, zwei Ränder und ein Griff, zu westgriechischen Amphoren aus dem 4. Jh. v. Chr. Ein Rand (M2024-05, Abb. 1, Nr. 3) hatte ein abgerundetes, separates Profil, während der andere wahrscheinlich eine Massiliote-Amphore (M2024-06, Abb. 1, Nr. 2) imitierte und einen mandelförmigen Rand mit Pechspuren auf der Innenseite aufwies. Außerdem wurde ein einzelnes Henkelfragment (M2024-20) einer römischen Amphore Dressel 1 gefunden, dessen genaue Typologie jedoch unklar blieb.
Neben Transportgefäßen war Tafelgeschirr in Form einer punischen Kanne mit Halsrand und abgerundetem Rand (M2024-02, Abb. 1, Nr. 4) vertreten, die grob auf das 4.–3. Jh. v. Chr. datiert werden konnte, sowie zwei Fußfragmente verschiedener punischer Olpen (M2024-09/10, Abb. 1, Nr. 5–6) aus demselben Zeithorizont. Diese Olpen schienen innerhalb der Keramikinventars aus Mozia relativ selten zu sein. Gebrauchsgeschirr war durch einen griechischen, schwarz glasierten Chytra-Henkel belegt, der auf das 4. Jh. v. Chr. datiert werden konnte. Griechische, schwarz glasierte Ware war außerdem durch Rand-, Wand- und Ringfußfragmente eines attischen Skyphos aus dem 5. Jh. v. Chr. vertreten (M2024-01/04, Abb. 1 Nr. 1). Weitere Funde waren ein Ziegel, ein Dachziegel, ein Schweinebackenzahn und ein unregelmäßig geformtes Holzfragment.
Durch die Analyse des geborgenen Materials aus den Kampagnen von 2024 und früher schien es, dass dieser Anlegebereich seit dem 6. Jh. v. Chr. ununterbrochen genutzt wurde, was die bei den Ausgrabungen 2017–2019 ermittelte Datierung unterstützte. Ob die Nutzung als Anlegestelle antik oder rezent ist, lässt sich noch nicht sagen.
Komplexe Befundsituation
Aus verschiedenen Gründen ist bei der Untersuchung des Kontexts des modernen Imbarcadero von Mozia Sorgfalt geboten. Erstens wurde der moderne Betonsteg, an dem täglich Boote anlegen, in den 1950er Jahren gebaut, was den Bereich erheblich störte und die Interpretation der Funde dort erschwert. Zweitens führt die regelmäßige Durchfahrt von Motorbooten zu einer ständigen Bewegung von Sediment und archäologischen Überresten. Darüber hinaus könnten frühere Ausgrabungen aus dem 19. Jh. im Mauerabschnitt nahe des modernen Imbarcadero und dem Anlegesteg stammen, der von Booten der Whitaker Ausgrabung genutzt wurde. Gemäß Gewährsleuten vor Ort mussten Boden, Abfälle mit fragmentarischer Keramik und Objekte der Grabungsstätte möglichst von der Insel entfernt deponiert werden, um zukünftige Grabungen nicht zu stören. Schließlich hatten die Tauchgänge der früheren Unterwassererkundungen dieses Gebiets das Problem, dass in diesem Bereich keine korrekte Dokumentation der Untersuchungen mit GPS-Punkten der gehobenen Objekte vorgenommen wurde, um die Fundposition zu dokumentieren. Die Ursache war die Mitteilung, dass die Keramik dort Abraum von Land aus der Zeit Whitakers gewesen sei (*1850-†1936). Zudem fehlten Fotos der Unterwasserarbeiten, da die Funde an Land dokumentiert wurden.
Die archäologischen Artefakte, zu denen auch ein Teil eines Ankerstocks aus Blei (Pflederer et al. 2017) und einer aus Stein (Peukert et al. 2023) gehörte, decken einen zeitlichen Bereich vom 6. Jh. v. Chr. bis etwa zum 2. Jh. n. Chr. ab. Allerdings erfordern die beschriebenen Motive und das Fehlen einer archäologischen Analyse der Funde einen neuen, auf den Kontext zugeschnittenen Ansatz.
Tecla Zucchi, Filippo Barthélemy
Zu Ehren von Sebastiano Tusa veranstalten wir im Rahmen unserer diesjährigen Kampagne eine Feier mit dem Titel:
„10 Jahre internationale Zusammenarbeit in der Unterwasserarchäologie“
Die Feier findet am
Samstag, den 1. August 2026, im
neuen Konferenzsaal auf der Insel Motya
statt.
15:30 Uhr: Eröffnung und Begrüßung durch dott.ssa Francesca Oliveri
Vortrag:
17:30 Uhr: Garten Bet Banat: Aperitif und Abendessen
19:00 Uhr: Workshop von Marlene Schmucker: „Archäologische Restaurierung von Keramik“
20:00 Uhr: Besichtigung unserer Grabungsstellen mit Erläuterungen mit dem Boot und Rückfahrt ans Festland
Acknowledgements
We extend our sincere gratitude to the many individuals and institutions whose generous support, expertise, and encouragement have made this project possible.
The Honor Frost Foundation is supporting, through a Small Grant, the events marking the tenth anniversary of the international collaboration between the Bavarian Society for Underwater Archaeology (BGfU), the Soprintendenza del Mare della Regione Siciliana, and the Fondazione Giuseppe Whitaker. These celebrations will take place on Mozia on August 1, 2026, and will include the presentation of the results of this research. The Foundation’s generous financial support has enabled our research, fieldwork, post-excavation analyses, and the preparation of publications. We are deeply grateful for this invaluable support.
We express our sincere appreciation to the Soprintendenza del Mare della Regione Siciliana for its longstanding collaboration and for continuously supporting our investigations in the Stagnone Lagoon.
Special thanks are due to Prof. Dr. Sebastiano Tusa, whose vision and commitment to underwater archaeology laid the foundation for this long-term cooperation. His untimely death in the Ethiopian Airlines Flight 302 disaster in 2019 deprived Mediterranean archaeology of one of its leading figures. We remember him with profound gratitude as an
inspiring teacher, a valued colleague, and a dear friend.
We are also deeply grateful to Dr. Francesca Oliveri and Dr. Maria Pamela Toti for their steadfast support of the project and for the many stimulating discussions that have greatly contributed to our understanding of the maritime cultural landscape of the Stagnone Lagoon.
Our heartfelt thanks go to Director General Architect Girolama Fontana, Former Superintendent for Cultural and Environmental Heritage in Trapani and member of the Board of Directors of the Whitaker Foundation, as well as to Dott.ssa Maria Enza Carollo, Ex-Direttore Segretario generale della Fondazione Whitaker, the Fondazione Giuseppe Whitaker, and the staff of the Museo Whitaker on Mozia for their longstanding hospitality, generosity, and logistical support throughout many years of fieldwork.
We also thank the inhabitants of Mozia, especially Filippo, for transporting our equipment to the island, and the Kitchen Team of Vita for preparing excellent meals throughout our field campaigns.
We are equally grateful to the officers and crew of the ROAN (Reparto Operativo Aeronavale) of the Guardia di Finanza, especially the divers Raffaele Tucci, Simone Colucci, Pietro Vitello, and Riccardo Nobile. Their professional assistance, together with the transport and logistical support they provided, has consistently enabled our underwater
investigations, often under demanding field conditions. We are indebted to Captain Antonio Anemone and Commander Colonel Moris Ghiadoni of the Aeronautica Militare (37th Wing, Trapani) for granting permission to use a drone for
scientific purposes in the Marsala Lagoon, and to Jürgen Reitz BA, who served as drone pilot and produced our aerial photographs of Motya’s coastline.
We would also like to thank Marlene Schmucker, Archaeological Restaurator B.A., Leibniz- Zentrum für Archäologie (LEIZA), for wood conservation and pottery restoration.
Our sincere thanks also go to Christian Eckmann, Head of Competence Area Restoration, Conservation and Material Analysis and Deputy Director General, and Markus Wittköpper, Archaeological Restorer with a Focus on Wet Wood Conservation, of the Museum für Antike Schiffahrt Mainz for the conservation of our timbers.
We are furthermore grateful to Franz Herzig, Dendrochronologe of the Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Referat B V – „Bewegliche Denkmäler und Dendrolabor“, for the dendrochronological dating of our wood finds, and to Werner Schoch, Labor für quartäre Hölzer, Laboratory for Ancient Wood, Langnau a. A., Switzerland, for determining the wood species represented in our finds.
Special thanks are due to Prof. Dr. Carsten Staszyk (Justus Liebig University Giessen) for his assistance in identifying animal bones, and to Prof. Dr. Claus Peter Bartmann for producing X-rays of the horseshoes. We are especially grateful for the practical support provided by the training forge at the Equine Clinic in Giessen and for the assistance of Ms. M. Striebinger, farrier instructor and publicly appointed and sworn farrier. Our sincere thanks also go to Prof. Dr. Winfried Held for introducing us to the ancient Mediterranean world through his seminars and lectures, and to the guest lecturers Prof. Dr. Ralph K. Pedersen (USA), Prof. Dr. Marcus Heinrich Hermanns (D), Prof. Dr. Boris Rankov (UK), Prof. Dr. Jeffrey G. Royal (USA), Prof. Dr. Carlos de Juan Fuertes (E), Prof. Dr. Irena Radić Rossi (HR), and Prof. Dr. Harun Özdaş (TR) for their advice on
fundamental questions of nautical archaeology, for an unforgettable diving excursion into the Bay of Gökova from Bodrum (Turkey) aboard the sailing ship Bodrum, and for the opportunity to study this discipline at the University of Marburg/Lahn, Germany.
We also wish to express our gratitude to Prof. Dr. Andreas Müller-Karpe and Prof. Dr. Félix Teichner for their valued scientific advice, for providing the opportunity to present our work in their colloquium, for the many collegial discussions, and, not least, for the enriching personal conversations that accompanied the project.
The organizers of the celebrations marking the tenth anniversary of the excavations also wish to thank all members of the Bavarian Society for Underwater Archaeology (BGfU), as well as the participating divers, students, and volunteers, whose dedication, enthusiasm, and countless hours of fieldwork over many years have formed the foundation of this
project.
Finally, we extend our deepest thanks to our families for their patience, encouragement, understanding, and unwavering support throughout the many years required to bring this project to completion.
Ringraziamenti
Desideriamo esprimere la nostra più sincera gratitudine alle numerose persone e istituzioni il cui sostegno, la cui competenza e il cui incoraggiamento hanno reso possibile questo progetto.
La Honor Frost Foundation, attraverso uno Small Grant, sostiene le iniziative organizzate in occasione del decimo anniversario della cooperazione internazionale tra la Bayerische Gesellschaft für Unterwasserarchäologie (BGfU), la Soprintendenza del Mare della Regione Siciliana e la Fondazione Giuseppe Whitaker. Le celebrazioni si terranno a Mozia il 1° agosto 2026 e comprenderanno la presentazione dei risultati di questa ricerca. Il generoso sostegno finanziario della Fondazione ha reso possibile lo svolgimento delle nostre ricerche, delle attività sul campo, delle analisi post-scavo e della
preparazione delle pubblicazioni. Esprimiamo la nostra più profonda riconoscenza per questo prezioso contributo.
Rivolgiamo il nostro sincero ringraziamento alla Soprintendenza del Mare della Regione Siciliana per la lunga e proficua collaborazione e per il costante sostegno alle nostre indagini nella Laguna dello Stagnone.
Un ringraziamento del tutto speciale va al Prof. Dr. Sebastiano Tusa, la cui visione e il cui instancabile impegno per l'archeologia subacquea hanno posto le basi di questa cooperazione di lunga durata. La sua prematura scomparsa nel disastro aereo del volo Ethiopian Airlines 302 nel 2019 ha privato l'archeologia del Mediterraneo di una delle sue
figure più autorevoli. Lo ricordiamo con profonda gratitudine come maestro ispiratore, stimato collega e caro amico.
Desideriamo inoltre esprimere la nostra viva riconoscenza alla Dr. Francesca Oliveri e alla Dr. Maria Pamela Toti per il loro costante sostegno al progetto e per i numerosi e stimolanti confronti scientifici che hanno contribuito in modo determinante ad approfondire la conoscenza del paesaggio culturale marittimo della Laguna dello Stagnone.
I nostri più sentiti ringraziamenti sono rivolti al Direttore Generale Architetto Girolama Fontana, già Soprintendente per i Beni Culturali e Ambientali di Trapani e membro del Consiglio di Amministrazione della Fondazione Whitaker, nonché alla Dott.ssa Maria Enza Carollo, già Direttore Segretario Generale della Fondazione Whitaker, alla Fondazione Giuseppe Whitaker e al personale del Museo Whitaker di Mozia per la loro pluriennale ospitalità, la costante disponibilità e il prezioso supporto logistico fornito nel corso di molti anni di attività sul campo.
Ringraziamo inoltre gli abitanti di Mozia, in particolare Filippo, per il trasporto delle nostre attrezzature sull'isola, nonché il Kitchen Team di Vita per aver preparato, con grande cura, gli eccellenti pasti che hanno accompagnato le nostre campagne di ricerca.
Esprimiamo inoltre la nostra più sincera gratitudine agli ufficiali e agli equipaggi del ROAN (Reparto Operativo Aeronavale) della Guardia di Finanza, in particolare ai sommozzatori Raffaele Tucci, Simone Colucci, Pietro Vitello e Riccardo Nobile. La
loro competenza professionale, unita ai servizi di trasporto e al costante supporto logistico, ha reso possibile lo svolgimento delle nostre ricerche subacquee, spesso in condizioni operative particolarmente impegnative. Siamo inoltre profondamente riconoscenti al Capitano Antonio Anemone e al Comandante Colonnello Moris Ghiadoni dell'Aeronautica Militare (37° Stormo,
Trapani) per aver concesso l'autorizzazione all'impiego di un drone per finalità scientifiche nella Laguna di Marsala, nonché a Jürgen Reitz BA, che, in qualità di pilota del drone, ha realizzato le fotografie aeree della costa di Mozia.
Desideriamo inoltre ringraziare Marlene Schmucker, Archaeological Restaurator B.A. presso il Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA), per il prezioso lavoro di conservazione dei reperti lignei e di restauro dei materiali ceramici.
Esprimiamo altresì la nostra sincera gratitudine a Christian Eckmann, Head of Competence Area Restoration, Conservation and Material Analysis and Deputy Director General, e a Markus Wittköpper, Archaeological Restorer with a Focus on Wet Wood Conservation del Museum für Antike Schiffahrt Mainz, per la conservazione dei nostri reperti lignei.
Siamo inoltre grati a Franz Herzig, Dendrochronologe del Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Referat B V – „Bewegliche Denkmäler und Dendrolabor“, per la datazione dendrocronologica dei reperti lignei, e a Werner Schoch, Labor für quartäre Hölzer, Laboratory for Ancient Wood, Langnau a. A., Switzerland, per la determinazione delle specie legnose dei nostri reperti.
Un sentito ringraziamento va inoltre al Prof. Dr. Carsten Staszyk (Justus Liebig University Giessen) per il suo prezioso aiuto nell'identificazione dei resti faunistici, e al Prof. Dr. Claus Peter Bartmann per la realizzazione delle radiografie dei ferri di cavallo.
Siamo particolarmente riconoscenti per il sostegno pratico fornito dalla training forge at the Equine Clinic in Giessen e per la collaborazione della Ms. M. Striebinger, farrier Instructor and publicly appointed and sworn farrier.
Il nostro più sincero ringraziamento va inoltre al Prof. Dr. Winfried Held per averci introdotto al mondo dell'antico Mediterraneo attraverso i suoi seminari e le sue lezioni, nonché ai docenti ospiti Prof. Dr. Ralph K. Pedersen (USA), Prof. Dr. Marcus Heinrich Hermanns (D), Prof. Dr. Boris Rankov (UK), Prof. Dr. Jeffrey G. Royal (USA), Prof. Dr. Carlos de Juan Fuertes (E), Prof. Dr. Irena Radić Rossi (HR) e Prof. Dr. Harun Özdaş (TR) per i loro consigli sulle questioni fondamentali dell'archeologia nautica, per l'indimenticabile immersione nella Baia di Gökova con partenza da Bodrum (Turchia) a bordo del veliero Bodrum e per averci offerto l'opportunità di approfondire questa disciplina presso la Università di Marburg/Lahn, Germania.
Desideriamo inoltre esprimere la nostra gratitudine al Prof. Dr. Andreas Müller-Karpe e al Prof. Dr. Félix Teichner per i loro preziosi consigli scientifici, per averci offerto l'opportunità di presentare i risultati delle nostre ricerche nei loro colloqui accademici, per le numerose e stimolanti discussioni tra colleghi e, non da ultimo, per le arricchenti conversazioni personali che hanno accompagnato il progetto.
Gli organizzatori delle celebrazioni in occasione del decimo anniversario degli scavi desiderano inoltre ringraziare tutti i membri della Bayerische Gesellschaft für Unterwasserarchäologie (BGfU), nonché i subacquei, gli studenti e i volontari che hanno partecipato alle attività sul campo. Con il loro impegno, il loro entusiasmo e le innumerevoli ore dedicate alle ricerche nel corso di molti anni, essi hanno posto le basi di questo progetto.
Infine, rivolgiamo il nostro più profondo ringraziamento alle nostre famiglie per la pazienza, l'incoraggiamento, la comprensione e l'instancabile sostegno dimostrati durante i molti anni necessari per portare a compimento questo progetto.
