Seit mehreren Jahren führt die Bayerische Gesellschaft für Unterwasserarchäologie (BGfU) diverse Kooperationsprojekte in Sizilien zusammen mit der Soprintendenza del Mare / Regione Siciliana durch. Dazu gehören verschiedene Untersuchungen rund um die Insel Mozia mit ihren phönizischen Siedlungsspuren sowie unterwasserarchäologische Prospektionen entlang der Südküste Siziliens. Letztere konzentrierten sich bislang auf die Gebiete bei Eraclea Minoa und am Carboj-Flussdelta (Pflederer et al. 2023, Pflederer et al. 2022). Um die langjährige und fruchtbare Zusammenarbeit zwischen der BGfU und der Soprintendenza del Mare fortzusetzen, wurde ein neues, mehrjähriges Kooperationsprojekt über unterwasserarchäologische Prospektionen begründet, das die submarinen Bereiche zwischen Eraclea Minoa im Westen und Porto Empedocle im Osten abdecken soll. Ziel ist es, mögliche antike Wrackplätze sowie Anlegestellen und Hafenanlagen zu erfassen und zu dokumentieren. Als Ausgangspunkt für das Jahr 2024 wurde das Areal zwischen Punta Grande im Westen und Porto Empedocle im Osten gewählt. Die Aufsicht und Leitung der einwöchigen Kampagne (1. - 8. Juli 2024) erfolgte in enger Abstimmung und Absprache zwischen Fabrizio Sgroi, dem örtlich zuständigen Archäologen der Soprintendenza del Mare, und Tobias Pflederer von der BGfU. Von Seiten der BGfU waren neben Tobias Pflederer Axel Sabisch und Marcus Thier sowie die sizilianischen BGfU-Mitglieder Antonina Lo Porto und Fausto Marchetta beteiligt. Letzterer stellte – wie in den Vorjahren – sein privates Boot unentgeltlich zur Verfügung. Als Basis und Ausgangspunkt für die Prospektionen fungierte der Hafen von San Leone, unmittelbar südlich der antiken Stätte von Agrigent.
Prospektionen vor der römischen Villa Durrueli bei Realmonte
Stürmischer Wind mit sehr hohem Wellengang beeinträchtigten die Arbeiten an mehreren Tagen, so dass sich die Prospektionen von Anfang an auf die Bucht zwischen Punta Grande und Punta Piccola vor der römischen Villa Durrueli nahe Realmonte beschränken mussten (Abb. 1). Unter Befolgung der örtlichen Vorschriften der Küstenwache war es zudem nicht möglich, das Boot näher als 200 m zum Ufer hinzumanövrieren. Dies schränkte die Nutzung des Sidescan-Sonars, des Tauchbereiches sowie des Prospektionsareals weiter ein. Die Sidescan-Untersuchungen wurden mit einem Humminbird 1199 HD-Scanner durchgeführt, der am Heck des Bootes montiert war. Die bathymetrischen und Sidescan-Rekonstruktionen erfolgten mit der Software AutoChart Pro sowie mit der Software ReefMaster 2.2.60.0. Zur GIS-Dokumentation wurde die Software QGIS (Version 3.23.3) und das lokale Koordinatensystem ETRF2000 / EPSG: 7931 verwendet.
Das Prospektionsareal zwischen Punta Grande und Punta Piccola erstreckte sich auf einer Fläche von etwa 1100 x 900 m hinter dem oben erwähnten uferseitigen Sicherheitskorridor von 200 m. Der Meeresboden besteht hauptsächlich aus Sand und Oberflächenschlick. Ab einer Distanz von 400 bis 430 m vom Ufer wird der Meeresboden zunehmend von Seegras überdeckt. Ab Punta Piccola im Osten prägen vor allem Felsen und Unterwasserriffe den Untergrund. In der bathymetrischen Analyse war eine natürliche und allmähliche Zunahme der Wassertiefe zu erkennen (Abb. 1). Innerhalb des Untersuchungsgebietes konnten vier interessante Sidescan-Merkmale identifiziert werden. Die anschließenden Tauchgänge (Abb. 2) verifizierten die Stellen jedoch ausschließlich als geologische Strukturen. Archäologische Befunde bzw. Einzelfunde konnten leider nicht detektiert werden. In den seichten Gewässern vor der römischen Villa Durrueli aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. (Abb. 3) und in einer Entfernung von bis zu 100 m vom Ufer wurden zusätzlich Schnorcheleinsätze durchgeführt. Aufgrund einer eingeschränkten Sicht von weniger als 30 cm und nach wie vor hohen Wellen konnten nur größere Objekte durch Ertasten wahrgenommen bzw. identifiziert und mittels eines Hand-GPS eingemessen werden (Abb. 4). Dennoch ergab die Bestandsaufnahme mindestens 42 Steinblöcke und auch mehrere größere unbearbeitete Steine im Brandungsbereich, die Größen von 0,5 x 0,5 x 0,25 m bis 2,3 x 0,8 x 0,8 m aufwiesen. Die Blöcke und Steine wurden isoliert in einem umschriebenen Bereich von etwa 20 x 25 m knapp östlich der römischen Villa und gegenüber der Mündung des Flusses Cottone entdeckt (Abb. 5). Eine Datierung der Blöcke war nicht möglich. Am Ufer waren nur wenige kleinere und nicht-diagnostische Scherben oberflächlich aufzufinden. Ob es sich bei den Blöcken um Reste einer zur römischen Villa gehörenden Mole aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. oder um gleichzeitige Hafenstrukturen handelt, kann nur vermutet werden. Klarheit über den Aufbau und die Datierung der submersen Befunde würde nur eine größere unterwasserarchäologische Grabung erbringen, die aufgrund der Brandung und der Sichtverhältnisse einen deutlichen logistischen und auch finanziellen Aufwand darstellen würde.
Prospektionen bei San Leone südlich von Agrigent
Eine weitere Prospektion erfolgte südwestlich des heutigen Hafens von San Leone. An dieser Stelle hatten Taucher der Soprintendenza del Mare vor mehreren Monaten einen Reliefstein mit zoomorphen Darstellungen geborgen, der aktuell restauriert wird (möglicherweise ist er dem Tempel des Olympischen Zeus in Agrigent / Akragas zuzuordnen). An der besagten Fundstelle wurde das Areal auf einer Fläche von etwa 130 x 165 m erneut und unter Zuhilfenahme des angeführten Sidescans abgesucht sowie auffällige Merkmale kartiert. Im westlichen Teil des Scan-Bereichs konnten zwei Linien aus Steinblöcken nachgewiesen werden. Sie dürften am ehesten rezent eingebrachtes Material sein und als moderne Barrikaden gegen die Fischerei im ausgewiesenen Sperrbereich dienen. Des Weiteren konnten aber auch zwei dichtere Konzentrationen von Steinen festgestellt werden. Sie flankieren die oben erwähnte Fundstelle des Reliefsteins, der zwischen den beiden Steinkonzentrationen aufgefunden worden war. Die anschließenden Verifizierungstauchgänge zeigten bei einer akzeptablen Sichtweite zwischen ein und zwei Meter und in einer Wassertiefe von 9,0 bis 9,5 m viele mittelgroße bis größere Steine, zwischen denen Sand und kleinere Steine, aber auch insgesamt zwölf bis 15 meist kleinfragmentierte rötliche Keramikscherben eingebettet waren (Abb. 6). Vier aussagekräftige Fragmente wurden verprobt (Abb. 7). In einer ersten Durchsicht sind sie einer spätantiken Datierung zuzuordnen. Eine Scherbe (PG_BGfU_2024_ 01) weist Fingerabdrücke auf ihrer Außenfläche auf und könnte das Fragment eines Griffes sein. Eine weitere Scherbe (PG_BGfU_2024_ 02) stellt eine Randscherbe eines dünnwandigeren Gefäßes mit drei leicht hervorstehenden Rippen dar. Bei der Scherbe PG_BGfU_2024_ 04 könnte es sich um ein Fragment einer Amphore oder um eines Dachziegels handeln.
Weitere Untersuchungen an der besagten Stelle wären wünschenswert. Sie sollten vor allem die Frage beantworten, ob es sich bei der spätantiken Keramik um Verlustmaterial oder um Inventarreste eines möglicherweise an dieser Stelle gesunkenen Schiffes handelt.
Tobias Pflederer, Fabrizio Sgroi, Marcus Thier, Axel Sabisch, Antonina Lo Porto, Fausto Marchetta
Zu Ehren von Sebastiano Tusa veranstalten wir im Rahmen unserer diesjährigen Kampagne eine Feier mit dem Titel:
„10 Jahre internationale Zusammenarbeit in der Unterwasserarchäologie“
Die Feier findet am
Samstag, den 1. August 2026, im
neuen Konferenzsaal auf der Insel Motya
statt.
15:30 Uhr: Eröffnung und Begrüßung durch dott.ssa Francesca Oliveri
Vortrag:
17:30 Uhr: Garten Bet Banat: Aperitif und Abendessen
19:00 Uhr: Workshop von Marlene Schmucker: „Archäologische Restaurierung von Keramik“
20:00 Uhr: Besichtigung unserer Grabungsstellen mit Erläuterungen mit dem Boot und Rückfahrt ans Festland
Acknowledgements
We extend our sincere gratitude to the many individuals and institutions whose generous support, expertise, and encouragement have made this project possible.
The Honor Frost Foundation is supporting, through a Small Grant, the events marking the tenth anniversary of the international collaboration between the Bavarian Society for Underwater Archaeology (BGfU), the Soprintendenza del Mare della Regione Siciliana, and the Fondazione Giuseppe Whitaker. These celebrations will take place on Mozia on August 1, 2026, and will include the presentation of the results of this research. The Foundation’s generous financial support has enabled our research, fieldwork, post-excavation analyses, and the preparation of publications. We are deeply grateful for this invaluable support.
We express our sincere appreciation to the Soprintendenza del Mare della Regione Siciliana for its longstanding collaboration and for continuously supporting our investigations in the Stagnone Lagoon.
Special thanks are due to Prof. Dr. Sebastiano Tusa, whose vision and commitment to underwater archaeology laid the foundation for this long-term cooperation. His untimely death in the Ethiopian Airlines Flight 302 disaster in 2019 deprived Mediterranean archaeology of one of its leading figures. We remember him with profound gratitude as an
inspiring teacher, a valued colleague, and a dear friend.
We are also deeply grateful to Dr. Francesca Oliveri and Dr. Maria Pamela Toti for their steadfast support of the project and for the many stimulating discussions that have greatly contributed to our understanding of the maritime cultural landscape of the Stagnone Lagoon.
Our heartfelt thanks go to Director General Architect Girolama Fontana, Former Superintendent for Cultural and Environmental Heritage in Trapani and member of the Board of Directors of the Whitaker Foundation, as well as to Dott.ssa Maria Enza Carollo, Ex-Direttore Segretario generale della Fondazione Whitaker, the Fondazione Giuseppe Whitaker, and the staff of the Museo Whitaker on Mozia for their longstanding hospitality, generosity, and logistical support throughout many years of fieldwork.
We also thank the inhabitants of Mozia, especially Filippo, for transporting our equipment to the island, and the Kitchen Team of Vita for preparing excellent meals throughout our field campaigns.
We are equally grateful to the officers and crew of the ROAN (Reparto Operativo Aeronavale) of the Guardia di Finanza, especially the divers Raffaele Tucci, Simone Colucci, Pietro Vitello, and Riccardo Nobile. Their professional assistance, together with the transport and logistical support they provided, has consistently enabled our underwater
investigations, often under demanding field conditions. We are indebted to Captain Antonio Anemone and Commander Colonel Moris Ghiadoni of the Aeronautica Militare (37th Wing, Trapani) for granting permission to use a drone for
scientific purposes in the Marsala Lagoon, and to Jürgen Reitz BA, who served as drone pilot and produced our aerial photographs of Motya’s coastline.
We would also like to thank Marlene Schmucker, Archaeological Restaurator B.A., Leibniz- Zentrum für Archäologie (LEIZA), for wood conservation and pottery restoration.
Our sincere thanks also go to Christian Eckmann, Head of Competence Area Restoration, Conservation and Material Analysis and Deputy Director General, and Markus Wittköpper, Archaeological Restorer with a Focus on Wet Wood Conservation, of the Museum für Antike Schiffahrt Mainz for the conservation of our timbers.
We are furthermore grateful to Franz Herzig, Dendrochronologe of the Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Referat B V – „Bewegliche Denkmäler und Dendrolabor“, for the dendrochronological dating of our wood finds, and to Werner Schoch, Labor für quartäre Hölzer, Laboratory for Ancient Wood, Langnau a. A., Switzerland, for determining the wood species represented in our finds.
Special thanks are due to Prof. Dr. Carsten Staszyk (Justus Liebig University Giessen) for his assistance in identifying animal bones, and to Prof. Dr. Claus Peter Bartmann for producing X-rays of the horseshoes. We are especially grateful for the practical support provided by the training forge at the Equine Clinic in Giessen and for the assistance of Ms. M. Striebinger, farrier instructor and publicly appointed and sworn farrier. Our sincere thanks also go to Prof. Dr. Winfried Held for introducing us to the ancient Mediterranean world through his seminars and lectures, and to the guest lecturers Prof. Dr. Ralph K. Pedersen (USA), Prof. Dr. Marcus Heinrich Hermanns (D), Prof. Dr. Boris Rankov (UK), Prof. Dr. Jeffrey G. Royal (USA), Prof. Dr. Carlos de Juan Fuertes (E), Prof. Dr. Irena Radić Rossi (HR), and Prof. Dr. Harun Özdaş (TR) for their advice on
fundamental questions of nautical archaeology, for an unforgettable diving excursion into the Bay of Gökova from Bodrum (Turkey) aboard the sailing ship Bodrum, and for the opportunity to study this discipline at the University of Marburg/Lahn, Germany.
We also wish to express our gratitude to Prof. Dr. Andreas Müller-Karpe and Prof. Dr. Félix Teichner for their valued scientific advice, for providing the opportunity to present our work in their colloquium, for the many collegial discussions, and, not least, for the enriching personal conversations that accompanied the project.
The organizers of the celebrations marking the tenth anniversary of the excavations also wish to thank all members of the Bavarian Society for Underwater Archaeology (BGfU), as well as the participating divers, students, and volunteers, whose dedication, enthusiasm, and countless hours of fieldwork over many years have formed the foundation of this
project.
Finally, we extend our deepest thanks to our families for their patience, encouragement, understanding, and unwavering support throughout the many years required to bring this project to completion.
Ringraziamenti
Desideriamo esprimere la nostra più sincera gratitudine alle numerose persone e istituzioni il cui sostegno, la cui competenza e il cui incoraggiamento hanno reso possibile questo progetto.
La Honor Frost Foundation, attraverso uno Small Grant, sostiene le iniziative organizzate in occasione del decimo anniversario della cooperazione internazionale tra la Bayerische Gesellschaft für Unterwasserarchäologie (BGfU), la Soprintendenza del Mare della Regione Siciliana e la Fondazione Giuseppe Whitaker. Le celebrazioni si terranno a Mozia il 1° agosto 2026 e comprenderanno la presentazione dei risultati di questa ricerca. Il generoso sostegno finanziario della Fondazione ha reso possibile lo svolgimento delle nostre ricerche, delle attività sul campo, delle analisi post-scavo e della
preparazione delle pubblicazioni. Esprimiamo la nostra più profonda riconoscenza per questo prezioso contributo.
Rivolgiamo il nostro sincero ringraziamento alla Soprintendenza del Mare della Regione Siciliana per la lunga e proficua collaborazione e per il costante sostegno alle nostre indagini nella Laguna dello Stagnone.
Un ringraziamento del tutto speciale va al Prof. Dr. Sebastiano Tusa, la cui visione e il cui instancabile impegno per l'archeologia subacquea hanno posto le basi di questa cooperazione di lunga durata. La sua prematura scomparsa nel disastro aereo del volo Ethiopian Airlines 302 nel 2019 ha privato l'archeologia del Mediterraneo di una delle sue
figure più autorevoli. Lo ricordiamo con profonda gratitudine come maestro ispiratore, stimato collega e caro amico.
Desideriamo inoltre esprimere la nostra viva riconoscenza alla Dr. Francesca Oliveri e alla Dr. Maria Pamela Toti per il loro costante sostegno al progetto e per i numerosi e stimolanti confronti scientifici che hanno contribuito in modo determinante ad approfondire la conoscenza del paesaggio culturale marittimo della Laguna dello Stagnone.
I nostri più sentiti ringraziamenti sono rivolti al Direttore Generale Architetto Girolama Fontana, già Soprintendente per i Beni Culturali e Ambientali di Trapani e membro del Consiglio di Amministrazione della Fondazione Whitaker, nonché alla Dott.ssa Maria Enza Carollo, già Direttore Segretario Generale della Fondazione Whitaker, alla Fondazione Giuseppe Whitaker e al personale del Museo Whitaker di Mozia per la loro pluriennale ospitalità, la costante disponibilità e il prezioso supporto logistico fornito nel corso di molti anni di attività sul campo.
Ringraziamo inoltre gli abitanti di Mozia, in particolare Filippo, per il trasporto delle nostre attrezzature sull'isola, nonché il Kitchen Team di Vita per aver preparato, con grande cura, gli eccellenti pasti che hanno accompagnato le nostre campagne di ricerca.
Esprimiamo inoltre la nostra più sincera gratitudine agli ufficiali e agli equipaggi del ROAN (Reparto Operativo Aeronavale) della Guardia di Finanza, in particolare ai sommozzatori Raffaele Tucci, Simone Colucci, Pietro Vitello e Riccardo Nobile. La
loro competenza professionale, unita ai servizi di trasporto e al costante supporto logistico, ha reso possibile lo svolgimento delle nostre ricerche subacquee, spesso in condizioni operative particolarmente impegnative. Siamo inoltre profondamente riconoscenti al Capitano Antonio Anemone e al Comandante Colonnello Moris Ghiadoni dell'Aeronautica Militare (37° Stormo,
Trapani) per aver concesso l'autorizzazione all'impiego di un drone per finalità scientifiche nella Laguna di Marsala, nonché a Jürgen Reitz BA, che, in qualità di pilota del drone, ha realizzato le fotografie aeree della costa di Mozia.
Desideriamo inoltre ringraziare Marlene Schmucker, Archaeological Restaurator B.A. presso il Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA), per il prezioso lavoro di conservazione dei reperti lignei e di restauro dei materiali ceramici.
Esprimiamo altresì la nostra sincera gratitudine a Christian Eckmann, Head of Competence Area Restoration, Conservation and Material Analysis and Deputy Director General, e a Markus Wittköpper, Archaeological Restorer with a Focus on Wet Wood Conservation del Museum für Antike Schiffahrt Mainz, per la conservazione dei nostri reperti lignei.
Siamo inoltre grati a Franz Herzig, Dendrochronologe del Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Referat B V – „Bewegliche Denkmäler und Dendrolabor“, per la datazione dendrocronologica dei reperti lignei, e a Werner Schoch, Labor für quartäre Hölzer, Laboratory for Ancient Wood, Langnau a. A., Switzerland, per la determinazione delle specie legnose dei nostri reperti.
Un sentito ringraziamento va inoltre al Prof. Dr. Carsten Staszyk (Justus Liebig University Giessen) per il suo prezioso aiuto nell'identificazione dei resti faunistici, e al Prof. Dr. Claus Peter Bartmann per la realizzazione delle radiografie dei ferri di cavallo.
Siamo particolarmente riconoscenti per il sostegno pratico fornito dalla training forge at the Equine Clinic in Giessen e per la collaborazione della Ms. M. Striebinger, farrier Instructor and publicly appointed and sworn farrier.
Il nostro più sincero ringraziamento va inoltre al Prof. Dr. Winfried Held per averci introdotto al mondo dell'antico Mediterraneo attraverso i suoi seminari e le sue lezioni, nonché ai docenti ospiti Prof. Dr. Ralph K. Pedersen (USA), Prof. Dr. Marcus Heinrich Hermanns (D), Prof. Dr. Boris Rankov (UK), Prof. Dr. Jeffrey G. Royal (USA), Prof. Dr. Carlos de Juan Fuertes (E), Prof. Dr. Irena Radić Rossi (HR) e Prof. Dr. Harun Özdaş (TR) per i loro consigli sulle questioni fondamentali dell'archeologia nautica, per l'indimenticabile immersione nella Baia di Gökova con partenza da Bodrum (Turchia) a bordo del veliero Bodrum e per averci offerto l'opportunità di approfondire questa disciplina presso la Università di Marburg/Lahn, Germania.
Desideriamo inoltre esprimere la nostra gratitudine al Prof. Dr. Andreas Müller-Karpe e al Prof. Dr. Félix Teichner per i loro preziosi consigli scientifici, per averci offerto l'opportunità di presentare i risultati delle nostre ricerche nei loro colloqui accademici, per le numerose e stimolanti discussioni tra colleghi e, non da ultimo, per le arricchenti conversazioni personali che hanno accompagnato il progetto.
Gli organizzatori delle celebrazioni in occasione del decimo anniversario degli scavi desiderano inoltre ringraziare tutti i membri della Bayerische Gesellschaft für Unterwasserarchäologie (BGfU), nonché i subacquei, gli studenti e i volontari che hanno partecipato alle attività sul campo. Con il loro impegno, il loro entusiasmo e le innumerevoli ore dedicate alle ricerche nel corso di molti anni, essi hanno posto le basi di questo progetto.
Infine, rivolgiamo il nostro più profondo ringraziamento alle nostre famiglie per la pazienza, l'incoraggiamento, la comprensione e l'instancabile sostegno dimostrati durante i molti anni necessari per portare a compimento questo progetto.
