An der Roseninsel im Starnberger See prallen zwei Welten aufeinander: Auf der einen Seite das Bedürfnis nach einer extrem touristisch genutzten Fläche im Naherholungsbereich der Stadt München und auf der anderen Seite die Belange und Befürchtungen des Denkmal- und Naturschutzes. Seit 2011 – und als einzige Seeuferrandsiedlung in Bayern überhaupt – sind die vorgeschichtlichen Siedlungsbefunde im Flachwasser der Insel Teil des UNESCO-Welterbes. Mehrere Hinweisschilder und -bojen appellieren an Boote und Wassersportler, den sensiblen Uferbereich um die Insel nicht zu betreten und zu befahren.
Im Jahr 2014 wurden zu Vermessungszwecken sowie vor allem zur Detektion von Sedimentabtrag oder -auftrag insgesamt 174 Erosionsmarker im befundreichen Flachwasserareal der Insel eingebracht. Diese wurden in 25 m Abstand zueinander rasterartig angelegt und decken heute eine Fläche von etwa 13 Hektar in der Welterbe-Kernzone ab. Ursprünglich auf eine Höhe von exakt fünf Zentimetern über dem Seeboden eingeschlagen, deuten höhere Ablesewerte auf Erosionsprozesse und auf eine mögliche Gefährdung der archäologischen Substanz hin, während solche mit einer geringeren Ablesehöhe auf eine zunehmende Sedimentation und somit auf einen wünschenswerten, natürlichen Schutz hinweisen. Die Ablesungen fanden seitdem – abgesehen von 2022 – jährlich in den Monaten März bis April statt. Seit 2023 werden die Monitoringarbeiten zudem durch Makrophyten-Kartierungen sowie durch zweizeitige Drohnenbefliegungen und Luftbildaufnahmen im April und August / September ergänzt. Im vergangenen Jahr (2023) hatten sich erfreulicherweise erstmals ein Netto-Sedimentzuwachs und auch eine zunehmende Überdeckung der archäologisch bedrohten Befundsubstanz mit Makrophyten gezeigt (Pflederer 2024). Gleichwohl war aber an besonders exponierten Stellen – wie der Nordostspitze der Insel mit ihren eisenzeitlichen Baubefunden – immer noch eine fortschreitende Freilegung archäologischer Substanz festzustellen.
Im Auftrag des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege (BLfD) wurden die taucharchäologischen Monitoringarbeiten auch 2024 an insgesamt vier Tagen im März bzw. April fortgeführt. Von Seiten der Bayerischen Gesellschaft für Unterwasserarchäologie (BGfU) waren beteiligt: Tobias Pflederer, Marcus Thier, Gerd Knepel, Franziska Domen, Frank Lehnich, Axel Sabisch, Ralph Kunz, Louis Wenzel, Philipp Tanzer und Hubert Beer (Abb. 1 und 2). Die Drohnenflüge im April und September 2024 führten erneut Ursula Scharafin-Hölzl und Mario Hölzl (Firma X-Cavate Archaeology) durch (Abb. 3). Die gewonnenen Luftbilder wurden nach den Befliegungen durch die BGfU-Mitglieder Max Fiederling und Franziska Domen digital aufbereitet, ausgewertet und in ein zentrales GIS-System übertragen.
Ergebnisse der Monitoringarbeiten 2024
Fasst man die Ablesungen an allen Erosionsmarkern zusammen, besteht seit der Einbringung der Marker vor zehn Jahren (im Jahr 2014) ein relativ milder, jedoch nachweislicher, gemittelter Sedimentabtrag von 1,5 cm. Im Vergleich zum Vorjahr, dem Jahr 2023, zeigte sich ein gemittelter „Netto-Sediment-Abtrag“ von 0,3 cm mit einem maximalen Sedimentzuwachs von sieben und einem maximalen Sedimentverlust von acht Zentimetern pro Marker. Wichtig ist hierbei zu betonen, dass Makrophyten viele der Erosionsmarker westlich und östlich der Insel überdecken und die Höhe dieser überwachsenen Marker nicht bestimmt werden konnte. Die Angaben zu Sedimentzuwachs und -abtrag beziehen sich in den aktuellen Ablesungen daher nur auf 110 (anstelle der 174 ursprünglich gesetzten) Markern (Abb. 4). Betrachtet man die Gesamtfläche der Welterbe-Kernzone, fallen im Vergleich zum Vorjahr wiederum kleinflächige Unterschiede in der Erosion bzw. im Sedimentzuwachs auf. Der stärkste Sedimentabtrag fand erneut vor der exponierten Nordostspitze sowie vor dem Süd- und dem Südwestufer statt (Abb. 5). Aber auch in den insel-ferneren Arealen (im Westen und Osten) war ein Nettoverlust an Sediment festzustellen. Im Vergleich zu 2014 hält der gemittelte Verlust von Sediment in den unmittelbar ufernahen Bereichen rund um die Insel an (Abb. 6) – abgesehen von den Bereichen vor dem Nordufer. Die Erosionszonen schließen in dieser Zehn-Jahres-Betrachtung auch erneut die archäologisch neuralgischen Bereiche vor der Nordostspitze der Roseninsel sowie Areale vor dem West-, Süd- und Ostufer ein. Mit zunehmender Distanz zur Insel fand in den vergangenen zehn Jahren aber eher ein Sedimentauftrag statt. Diese Bereiche decken sich mit dem aktuellen Makrophyten-Bewuchs, der zu einem besseren Schutz der archäologischen Schichten führen dürfte (u. a. durch Ausfällung von neuer Seekreide) – wenngleich direkte Beobachtungen am Wurzelwerk der Makrophyten und deren Einfluss auf die darunterliegende archäologische Substanz bislang fehlen.
Die über die Drohnenbefliegungen gewonnenen Luftbilder lassen insbesondere die Ausdehnung der aktuellen Makrophyten-Abdeckung um die Insel erkennen (Abb. 7). Die Luftbilder sowie die graphischen Umzeichnungen zeigen, dass sich der Makrophyten-Bewuchs im Vergleich zum Vorjahr offensichtlich ausgebreitet hat (vor allem in nördlicher Richtung und geringfügig nach Westen und Osten). Die in den Luftbildern obertägig sichtbaren, liegenden und damit freigespülten Hölzer wurden erneut kartiert und visualisiert. Der Vergleich zum Vorjahr zeigt insgesamt mindestens 43 zusätzlich freiliegende Hölzer – vor allem vor der Nordostspitze der Insel. Dies unterstreicht den Prozess einer fortschreitenden Erosion in diesem Bereich an bereits offenliegenden oder sich nahe an der Sedimentoberfläche befindlichen Befunde, die nicht von Makrophyten überdeckt werden.
Bewertung der Maßnahmen
Die Ablesung der Erosionsmarker zeigte im Vergleich zu 2023 ein heterogenes Bild bestehend aus Sedimentauftrag und -abtrag (Abb. 5). Wie in den Vorjahren sind erneut besonders neuralgische Bereiche von Erosionsprozessen betroffen, etwa vor der Nordostspitze und dem Westufer der Insel. Dass hier mit Sedimentverlust zu rechnen ist, zeigen auch die im Luftbild neu entdeckten liegenden Hölzer an sowie die Beobachtungen an den Konstruktionshölzern selbst (Abb. 8). Positiv anzumerken bleibt, dass sich die Makrophyten-Ausdehnung im Vergleich zum Vorjahr vergrößert hat. In den Gebieten mit Makrophyten-Abdeckung scheint es seit 2014 nachweislich zu einem Nettogewinn an Sediment zu kommen (Abb. 6).
Wichtige Maßnahmen zur Dokumentation der offenliegenden archäologischen Substanz wurden mittlerweile eingeleitet und umgesetzt. Durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), einem Partner des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege (BLfD) im Projekt TRIQUETRA (Gschwind et al. 2024), wurden seit 2022 extrem hochauflösende Orthofotografien und 3D-Rekonstruktionen von besonders exponierten Befundstellen unter Wasser angefertigt (Abb. 9). Sie gestatten eine zentimetergenaue Vermessung der Befunde sowie eine detaillierte Visualisierung. Abgesehen davon und von dem EU-Projekt TRIQUETRA, das sich vorrangig mit dem Einfluss von Klimaveränderungen auf Kulturgüter befasst, erfolgten an der Roseninsel auch Untersuchungen zu schädigenden Auswirkungen der Freizeitschifffahrt und dem von diesen Booten ausgelösten Wellengang. Das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderte Projekt SuBoLakes (Sustainable Boating on Lakes in Germany) verglich an der Roseninsel den Einfluss von Wind- und Schiffswellen. Die Studien zeigten, dass sowohl die Freizeitschifffahrt als auch die Fährschiffe eine zusätzliche Belastung für die ufernahen Bereiche darstellen. Zudem konnte festgestellt werden, dass die schädigenden Effekte mit abnehmender Wassertiefe, also bei niedrigem Wasserpegel oder in den sehr flachen Uferbereichen, zunehmen (Gschwind et al. 2024).
Weitere potenzielle Gefahren für das Welterbe im Bereich der Roseninsel stellen nach wie vor der touristische Publikumsverkehr sowie insbesondere Wassersportler dar, die die aufgestellten Hinweisschilder und -bojen nicht beachten (Abb. 10). Aufklärungsmaßnahmen haben aber insgesamt zu einem deutlichen Rückgang der Freizeitaktivitäten in der Welterbe-Kernzone im Vergleich zu den Vorjahren geführt.
In den Jahren 2016 und 2017 wurden rund um die Insel neben Hinweisschildern auch insgesamt vier rote Bojen zur Sichtbarmachung der Welterbe-Kernzone installiert. Über die Jahre hinweg zeigen die Aufhänge-Systeme und Ketten der Bojen einen gewissen Verschleiß. Zudem musste an einigen Bojen nach wie vor ein gewisses Schwojen durch die Bojenkette festgestellt werden. Aufgrund dessen wurde durch Robert Angermayr (BGfU) im Oktober 2024 testweise an einer Boje ein neues System zur Verkürzung der Bojenkette installiert, das gleichzeitig einen reibungsfreieren Ablauf der Bojenkette garantieren soll (Abb. 11). Das System besteht aus einer Umlenkrolle mit Gehäuse aus Edelstahl und einer Rolle aus Hartgewebe, einem Stopper aus Gummi, einem Betongewicht sowie einem Schäkel zur Befestigung der Umlenkrolle an der Boje und einem weiteren Schäkel um das Betongewicht an der Kette zu befestigen (Abb. 12). Das neue System wird in den nächsten Monaten regelmäßig kontrolliert und soll ggf. an den übrigen drei Bojen ebenfalls implementiert werden.
Zu Ehren von Sebastiano Tusa veranstalten wir im Rahmen unserer diesjährigen Kampagne eine Feier mit dem Titel:
„10 Jahre internationale Zusammenarbeit in der Unterwasserarchäologie“
Die Feier findet am
Samstag, den 1. August 2026, im
neuen Konferenzsaal auf der Insel Motya
statt.
15:30 Uhr: Eröffnung und Begrüßung durch dott.ssa Francesca Oliveri
Vortrag:
17:30 Uhr: Garten Bet Banat: Aperitif und Abendessen
19:00 Uhr: Workshop von Marlene Schmucker: „Archäologische Restaurierung von Keramik“
20:00 Uhr: Besichtigung unserer Grabungsstellen mit Erläuterungen mit dem Boot und Rückfahrt ans Festland
Acknowledgements
We extend our sincere gratitude to the many individuals and institutions whose generous support, expertise, and encouragement have made this project possible.
The Honor Frost Foundation is supporting, through a Small Grant, the events marking the tenth anniversary of the international collaboration between the Bavarian Society for Underwater Archaeology (BGfU), the Soprintendenza del Mare della Regione Siciliana, and the Fondazione Giuseppe Whitaker. These celebrations will take place on Mozia on August 1, 2026, and will include the presentation of the results of this research. The Foundation’s generous financial support has enabled our research, fieldwork, post-excavation analyses, and the preparation of publications. We are deeply grateful for this invaluable support.
We express our sincere appreciation to the Soprintendenza del Mare della Regione Siciliana for its longstanding collaboration and for continuously supporting our investigations in the Stagnone Lagoon.
Special thanks are due to Prof. Dr. Sebastiano Tusa, whose vision and commitment to underwater archaeology laid the foundation for this long-term cooperation. His untimely death in the Ethiopian Airlines Flight 302 disaster in 2019 deprived Mediterranean archaeology of one of its leading figures. We remember him with profound gratitude as an
inspiring teacher, a valued colleague, and a dear friend.
We are also deeply grateful to Dr. Francesca Oliveri and Dr. Maria Pamela Toti for their steadfast support of the project and for the many stimulating discussions that have greatly contributed to our understanding of the maritime cultural landscape of the Stagnone Lagoon.
Our heartfelt thanks go to Director General Architect Girolama Fontana, Former Superintendent for Cultural and Environmental Heritage in Trapani and member of the Board of Directors of the Whitaker Foundation, as well as to Dott.ssa Maria Enza Carollo, Ex-Direttore Segretario generale della Fondazione Whitaker, the Fondazione Giuseppe Whitaker, and the staff of the Museo Whitaker on Mozia for their longstanding hospitality, generosity, and logistical support throughout many years of fieldwork.
We also thank the inhabitants of Mozia, especially Filippo, for transporting our equipment to the island, and the Kitchen Team of Vita for preparing excellent meals throughout our field campaigns.
We are equally grateful to the officers and crew of the ROAN (Reparto Operativo Aeronavale) of the Guardia di Finanza, especially the divers Raffaele Tucci, Simone Colucci, Pietro Vitello, and Riccardo Nobile. Their professional assistance, together with the transport and logistical support they provided, has consistently enabled our underwater
investigations, often under demanding field conditions. We are indebted to Captain Antonio Anemone and Commander Colonel Moris Ghiadoni of the Aeronautica Militare (37th Wing, Trapani) for granting permission to use a drone for
scientific purposes in the Marsala Lagoon, and to Jürgen Reitz BA, who served as drone pilot and produced our aerial photographs of Motya’s coastline.
We would also like to thank Marlene Schmucker, Archaeological Restaurator B.A., Leibniz- Zentrum für Archäologie (LEIZA), for wood conservation and pottery restoration.
Our sincere thanks also go to Christian Eckmann, Head of Competence Area Restoration, Conservation and Material Analysis and Deputy Director General, and Markus Wittköpper, Archaeological Restorer with a Focus on Wet Wood Conservation, of the Museum für Antike Schiffahrt Mainz for the conservation of our timbers.
We are furthermore grateful to Franz Herzig, Dendrochronologe of the Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Referat B V – „Bewegliche Denkmäler und Dendrolabor“, for the dendrochronological dating of our wood finds, and to Werner Schoch, Labor für quartäre Hölzer, Laboratory for Ancient Wood, Langnau a. A., Switzerland, for determining the wood species represented in our finds.
Special thanks are due to Prof. Dr. Carsten Staszyk (Justus Liebig University Giessen) for his assistance in identifying animal bones, and to Prof. Dr. Claus Peter Bartmann for producing X-rays of the horseshoes. We are especially grateful for the practical support provided by the training forge at the Equine Clinic in Giessen and for the assistance of Ms. M. Striebinger, farrier instructor and publicly appointed and sworn farrier. Our sincere thanks also go to Prof. Dr. Winfried Held for introducing us to the ancient Mediterranean world through his seminars and lectures, and to the guest lecturers Prof. Dr. Ralph K. Pedersen (USA), Prof. Dr. Marcus Heinrich Hermanns (D), Prof. Dr. Boris Rankov (UK), Prof. Dr. Jeffrey G. Royal (USA), Prof. Dr. Carlos de Juan Fuertes (E), Prof. Dr. Irena Radić Rossi (HR), and Prof. Dr. Harun Özdaş (TR) for their advice on
fundamental questions of nautical archaeology, for an unforgettable diving excursion into the Bay of Gökova from Bodrum (Turkey) aboard the sailing ship Bodrum, and for the opportunity to study this discipline at the University of Marburg/Lahn, Germany.
We also wish to express our gratitude to Prof. Dr. Andreas Müller-Karpe and Prof. Dr. Félix Teichner for their valued scientific advice, for providing the opportunity to present our work in their colloquium, for the many collegial discussions, and, not least, for the enriching personal conversations that accompanied the project.
The organizers of the celebrations marking the tenth anniversary of the excavations also wish to thank all members of the Bavarian Society for Underwater Archaeology (BGfU), as well as the participating divers, students, and volunteers, whose dedication, enthusiasm, and countless hours of fieldwork over many years have formed the foundation of this
project.
Finally, we extend our deepest thanks to our families for their patience, encouragement, understanding, and unwavering support throughout the many years required to bring this project to completion.
Ringraziamenti
Desideriamo esprimere la nostra più sincera gratitudine alle numerose persone e istituzioni il cui sostegno, la cui competenza e il cui incoraggiamento hanno reso possibile questo progetto.
La Honor Frost Foundation, attraverso uno Small Grant, sostiene le iniziative organizzate in occasione del decimo anniversario della cooperazione internazionale tra la Bayerische Gesellschaft für Unterwasserarchäologie (BGfU), la Soprintendenza del Mare della Regione Siciliana e la Fondazione Giuseppe Whitaker. Le celebrazioni si terranno a Mozia il 1° agosto 2026 e comprenderanno la presentazione dei risultati di questa ricerca. Il generoso sostegno finanziario della Fondazione ha reso possibile lo svolgimento delle nostre ricerche, delle attività sul campo, delle analisi post-scavo e della
preparazione delle pubblicazioni. Esprimiamo la nostra più profonda riconoscenza per questo prezioso contributo.
Rivolgiamo il nostro sincero ringraziamento alla Soprintendenza del Mare della Regione Siciliana per la lunga e proficua collaborazione e per il costante sostegno alle nostre indagini nella Laguna dello Stagnone.
Un ringraziamento del tutto speciale va al Prof. Dr. Sebastiano Tusa, la cui visione e il cui instancabile impegno per l'archeologia subacquea hanno posto le basi di questa cooperazione di lunga durata. La sua prematura scomparsa nel disastro aereo del volo Ethiopian Airlines 302 nel 2019 ha privato l'archeologia del Mediterraneo di una delle sue
figure più autorevoli. Lo ricordiamo con profonda gratitudine come maestro ispiratore, stimato collega e caro amico.
Desideriamo inoltre esprimere la nostra viva riconoscenza alla Dr. Francesca Oliveri e alla Dr. Maria Pamela Toti per il loro costante sostegno al progetto e per i numerosi e stimolanti confronti scientifici che hanno contribuito in modo determinante ad approfondire la conoscenza del paesaggio culturale marittimo della Laguna dello Stagnone.
I nostri più sentiti ringraziamenti sono rivolti al Direttore Generale Architetto Girolama Fontana, già Soprintendente per i Beni Culturali e Ambientali di Trapani e membro del Consiglio di Amministrazione della Fondazione Whitaker, nonché alla Dott.ssa Maria Enza Carollo, già Direttore Segretario Generale della Fondazione Whitaker, alla Fondazione Giuseppe Whitaker e al personale del Museo Whitaker di Mozia per la loro pluriennale ospitalità, la costante disponibilità e il prezioso supporto logistico fornito nel corso di molti anni di attività sul campo.
Ringraziamo inoltre gli abitanti di Mozia, in particolare Filippo, per il trasporto delle nostre attrezzature sull'isola, nonché il Kitchen Team di Vita per aver preparato, con grande cura, gli eccellenti pasti che hanno accompagnato le nostre campagne di ricerca.
Esprimiamo inoltre la nostra più sincera gratitudine agli ufficiali e agli equipaggi del ROAN (Reparto Operativo Aeronavale) della Guardia di Finanza, in particolare ai sommozzatori Raffaele Tucci, Simone Colucci, Pietro Vitello e Riccardo Nobile. La
loro competenza professionale, unita ai servizi di trasporto e al costante supporto logistico, ha reso possibile lo svolgimento delle nostre ricerche subacquee, spesso in condizioni operative particolarmente impegnative. Siamo inoltre profondamente riconoscenti al Capitano Antonio Anemone e al Comandante Colonnello Moris Ghiadoni dell'Aeronautica Militare (37° Stormo,
Trapani) per aver concesso l'autorizzazione all'impiego di un drone per finalità scientifiche nella Laguna di Marsala, nonché a Jürgen Reitz BA, che, in qualità di pilota del drone, ha realizzato le fotografie aeree della costa di Mozia.
Desideriamo inoltre ringraziare Marlene Schmucker, Archaeological Restaurator B.A. presso il Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA), per il prezioso lavoro di conservazione dei reperti lignei e di restauro dei materiali ceramici.
Esprimiamo altresì la nostra sincera gratitudine a Christian Eckmann, Head of Competence Area Restoration, Conservation and Material Analysis and Deputy Director General, e a Markus Wittköpper, Archaeological Restorer with a Focus on Wet Wood Conservation del Museum für Antike Schiffahrt Mainz, per la conservazione dei nostri reperti lignei.
Siamo inoltre grati a Franz Herzig, Dendrochronologe del Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Referat B V – „Bewegliche Denkmäler und Dendrolabor“, per la datazione dendrocronologica dei reperti lignei, e a Werner Schoch, Labor für quartäre Hölzer, Laboratory for Ancient Wood, Langnau a. A., Switzerland, per la determinazione delle specie legnose dei nostri reperti.
Un sentito ringraziamento va inoltre al Prof. Dr. Carsten Staszyk (Justus Liebig University Giessen) per il suo prezioso aiuto nell'identificazione dei resti faunistici, e al Prof. Dr. Claus Peter Bartmann per la realizzazione delle radiografie dei ferri di cavallo.
Siamo particolarmente riconoscenti per il sostegno pratico fornito dalla training forge at the Equine Clinic in Giessen e per la collaborazione della Ms. M. Striebinger, farrier Instructor and publicly appointed and sworn farrier.
Il nostro più sincero ringraziamento va inoltre al Prof. Dr. Winfried Held per averci introdotto al mondo dell'antico Mediterraneo attraverso i suoi seminari e le sue lezioni, nonché ai docenti ospiti Prof. Dr. Ralph K. Pedersen (USA), Prof. Dr. Marcus Heinrich Hermanns (D), Prof. Dr. Boris Rankov (UK), Prof. Dr. Jeffrey G. Royal (USA), Prof. Dr. Carlos de Juan Fuertes (E), Prof. Dr. Irena Radić Rossi (HR) e Prof. Dr. Harun Özdaş (TR) per i loro consigli sulle questioni fondamentali dell'archeologia nautica, per l'indimenticabile immersione nella Baia di Gökova con partenza da Bodrum (Turchia) a bordo del veliero Bodrum e per averci offerto l'opportunità di approfondire questa disciplina presso la Università di Marburg/Lahn, Germania.
Desideriamo inoltre esprimere la nostra gratitudine al Prof. Dr. Andreas Müller-Karpe e al Prof. Dr. Félix Teichner per i loro preziosi consigli scientifici, per averci offerto l'opportunità di presentare i risultati delle nostre ricerche nei loro colloqui accademici, per le numerose e stimolanti discussioni tra colleghi e, non da ultimo, per le arricchenti conversazioni personali che hanno accompagnato il progetto.
Gli organizzatori delle celebrazioni in occasione del decimo anniversario degli scavi desiderano inoltre ringraziare tutti i membri della Bayerische Gesellschaft für Unterwasserarchäologie (BGfU), nonché i subacquei, gli studenti e i volontari che hanno partecipato alle attività sul campo. Con il loro impegno, il loro entusiasmo e le innumerevoli ore dedicate alle ricerche nel corso di molti anni, essi hanno posto le basi di questo progetto.
Infine, rivolgiamo il nostro più profondo ringraziamento alle nostre famiglie per la pazienza, l'incoraggiamento, la comprensione e l'instancabile sostegno dimostrati durante i molti anni necessari per portare a compimento questo progetto.
